Rainer Barzel

Amateure stören in jedem Beruf, aber Profis vertragen sich immer.


Die Barone von heute sind die Fernsehredakteure und die Gewerkschaftssekretäre.


Es ist schon eine Auszeichnung, wenn man zwischen Betonköpfen einen Holzkopf hat – denn Holz arbeitet.


Fragen sind nie indiskret, höchstens die Antworten.


Gewerkschaften müssen politisch sein. Es wäre undenkbar, sie politisch sterilisieren zu wollen, aber man muß mit dem gleichen Maß nach allen Seiten messen.


Kurskorrekturen und anpassungsartistischer Opportunismus sind zweierlei.


Mein Lebensmotto: Nie aufhören anzufangen, nie anfangen aufzuhören.


Nicht die Formen, nicht die Institutionen, nicht die demokratischen Mechanismen ermöglichen und bewahren eine freiheitliche Ordnung, sondern Gesinnung und Gesittung der Menschen.


Nicht die Parteien machen den Wahlkampf, sondern die Medien.


So nicht und jetzt nicht!


Wenn man keine höheren Ämter hat, kann man besser über sich nachdenken.


Wer als Politiker seinen Stuhl für ein Sprungbrett hält, liegt bald auf der Nase.


Wer Mitbestimmung sagt, aber Fremdbestimmung, Klassenkampf und Vorherrschaft meint, will eben eine andere Republik. Wer Eigentum sagt und zugleich die breitere Streuung des Privateigentums mit der Begründung nicht will, dies stabilisiere das System, will eine andere Republik. Wer soziale Marktwirtschaft sagt, aber die Leistung als unnötig und altmodisch abqualifiziert, die Unternehmer verteufelt, den Ertrag durch konfiskatorische Steuern sozialisiert, die Investitionen durch systemsprengende Pläne verunsichert – auch er will eine ander Republik.


Wer nicht handelt, wird behandelt.


Wir Deutschen leben in einem mit Bodenschätzen nicht sonderlich gesegnetem Land. Unsere Existenz hängt ab von unserem Wissen, unseren Erfahrungen und den schöpferischen Begabungen, die uns geschenkt werden.


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