Samuel Johnson

(Original engl. “Sir, a woman’s preaching is like a dog’s walking on his hind legs. It is not done well; but you are surprised to find it done at all.”)


(Original engl. “When a man is tired of London, he is tired of life; for there is in London all that life can afford.”)


(Original engl. “Sir, a woman’s preaching is like a dog’s walking on his hind legs. It is not done well; but you are surprised to find it done at all.”)


(Original engl. “When a man is tired of London, he is tired of life; for there is in London all that life can afford.”)


Nichtstun liegt in der Macht eines jeden.


Wenn zwei Engländer sich treffen, sprechen sie zuallererst über das Wetter. Sie beeilen sich, sich gegenseitig mitzuteilen, was jeder schon wissen muß.


Jede Wolke hat einen Silberstreifen. Es ist ein böser Wind, der nichts Gutes bringt. So hat alles seine guten Seiten.


Große Werke vollbringt man nicht mit Kraft, sondern mit Ausdauer.


Die beiden fesselndsten Fähigkeiten eines Autors bestehen darin, neue Dinge vertraut und vertraute Dinge neu erscheinen zu lassen.


Die Fesseln der Gewohnheit sind meist so fein, daß man sie gar nicht spürt. Doch wenn man sie spürt, sind sie schon so stark, daß sie sich nicht mehr zerreißen lassen.


Die zweite Ehe ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung.


Durch Imitation ist noch keiner berühmt geworden.


Ein Mann, der sehr unglücklich verheiratet gewesen war, heiratet nach dem Tod seiner Frau gleich wieder. Man bezeichnet das als den Triumph der Hoffnung über die Erfahrung.


Freundschaften sind wie alte Dächer; man muß sie ständig reparieren, damit sie halten.


Große Werke werden nicht durch Stärke, sondern durch Beharrlichkeit vollbracht.


Hoffnung ist eine Art Glück, vielleicht das größte Glück, das diese Welt bereit hat.


Im Unglück lernt der Mensch sich selbst am besten kennen, weil er dann die wenigsten Bewunderer hat.


Manche verstärken da ihre Stimme, wo sie ihre Argumente verstärken sollten.


Nach dem Wissen ist das nächstbeste zu wissen, wo man etwas findet.


Normalerweise eilen die Gedanken eines Menschen nicht von Vergnügen zu Vergnügen, sondern von Hoffnung zu Hoffnung.


Soll den Menschen beigebracht werden, die Wahrheit zu sagen, so müssen sie auch lernen, sie zu hören.


Vielen ist es gleichgültig, was sie essen, oder zumindest tun sie so. Das finde ich töricht. Ich für meinen Teil bin sehr besorgt um meinen Magen und nehme ihn ernst. Wem der Magen nichts bedeutet, dem ist wohl auch alles andere ziemlich egal.


Vorsicht ist die Einstellung, die das Leben sicherer macht, aber selten glücklicher.


Freiheit ist die Wahl zwischen Arbeiten und Verhungern.


Es erweist sich, daß das, was Weltkenntnis genannt wird, die Menschen eher schlauer als gut macht.


Wir neigen dazu, Unbekannten zu glauben, weil sie uns noch nie betrogen haben.


Es kann keine Freundschaft ohne Vertrauen und kein Vertrauen ohne Integrität geben.


Die Quelle der Zufriedenheit muß dem eigenen Geist entspringen, und wer so wenig über die Natur des Menschen weiß, daß er Glück durch das Verändern von irgend etwas anderem als seinen eigenen Charakteranlagen sucht, der wird sein Leben mit fruchtlosen Bemühungen verschwenden und den Kummer, den er zu entfernen trachtet, vervielfältigen.


Ein gewisses Maß an Begehren gibt dem Leben erst seinen Schwung.


Wer alle lobt, lobt keinen.


Ein Mann, der sowohl Geld ausgibt, als auch Geld spart, ist der zufriedenste Mann, denn er hat beide Vergnügen.


Neid ist das einzige Laster, das zu jeder Zeit und an jedem Ort auftauchen kann.


Dankbarkeit ist eine Frucht, die sorgfältige Pflege verlangt. Bei unfeinen Menschen gedeiht sie nicht.


Manchmal ist eine Entschuldigung noch eine größere Ungezogenheit.


Glück ist die Vielfalt der Bewußtseinsinhalte.


Ich denke mir: Über kurz oder lang werden die Menschen dazu kommen, mit Ausnahme der rein berichtenden Erzählung alles in Aphorismen zu schreiben.


Selbstvertrauen ist die erste Voraussetzung für große Vorhaben.


Der Mensch kann gegen seinen Willen überzeugt werden, aber nicht erfreut.


Die wahre Kunst der Erinnerung ist die Kunst der Aufmerksamkeit.


Der Sinn des Reisens besteht darin, die Vorstellungen mit der Wirklichkeit auszugleichen, und anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten, sie so zu sehen, wie sie sind.


Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken.


Ich kannte nie einen Mann, der ohne Vorzüge war; es war im allgemeinen sein eigener Fehler, daß ihm der Erfolg versagt blieb.


Das Leben läßt keinen Aufschub gelten; bieten sich Freuden, so soll man sie genießen. Jede Stunde nimmt etwas von den Dingen, die uns fröhlich machen, und vielleicht auch etwas von der Bereitschaft, uns ihrer zu erfreuen.


Eine Frau, die versucht, zu predigen, ist wie ein Hund, der versucht, auf den Hinterbeinen zu laufen. Es klappt nicht gut, aber man ist überrascht, daß es überhaupt funktioniert.


Lexika sind wie Uhren: Das schlechteste ist besser als gar keines und auch das beste kann nicht ganz korrekt sein.


Dies ist keine vollständige liste der zitate von Samuel-Johnson. Zitate anderer autoren sind ebenfalls verfügbar.