Servan Schreiber Jean Louis

Dem Anschein nach ist die Zeit das gerechtest verteilte Gut dieser Erde. Dem Mächtigen und dem Schwachen, dem Unternehmungslustigen und dem Trägen – allen steht die gleiche Menge zur Verfügung.


Die wichtigen Schlachten finden tatsächlich in der Wirtschaft statt. Die Auseinandersetzungen im politischen Sektor sind hingegen uninteressant, mittelmäßig und vergleichsweise unbedeutend.


Warum sind Chefs die neuen Kultfiguren? Weil sich die gesellschaftlichen Verhältnisse geändert haben. Wir befinden uns in Gesellschaften, in denen Frieden herrscht. Der Einfluß der Militärs, die einst die Leitfiguren waren, geht zurück. Die großen religiösen Führer sind in Europa verschwunden. Auch die Intellektuellen spielen kaum eine Rolle mehr. Was bleibt? Die Künstler und die Unternehmer. Sie schaffen Muße und Reichtum.


Man muß reichlich von sich selbst überzeugt sein, um sich zu sagen, ich kann Chef sein. Eine Prise Stolz und Überheblichkeit, ja Größenwahn, gehört dazu. Das ist eine Charaktereigenschaft, die man in etwas Positives verwandelt.


Es gehört zur Aufgabe des Patrons, dem Unternehmen Risiken aufzubürden. Das ist wie auf einem Schiff: Der Kapitän gibt die Richtung an – und wenn er sich irrt, kann die ganze Mannschaft untergehen.


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