Sir Hl Thomas More Morus

'By god's body, master More, Indignatio principis mors est [The anger of the sovereign is death].' 'Is that all, myLord?' quoth he [to the Duke of Norfolk]. 'Then in good faith is there no more difference between your grace and me, but that I shall die to-day, and you to-morrow.'


A man may lose his head and yet take no harm.


After his head was upon the block, [he] lift it up again, and gently drew his beard aside, and said, This hath not offended the king.


And the heart that is soonest awake to the flowers is always the first to be touched by the thorns.


Da die Menschen in ihrem Tun sich ungern nach der Vorschrift Christi ausrichten ließen, haben sie seine Lehre wie einen Maßstab aus weichem Blei nach den Sitten gestreckt, damit eben beides noch einigermaßen übereinstimme. Ich weiß nicht, was sie damit erreichen, außer daß man mit besserem Gewissen Böses tun darf.


Das Gesetz will bloß die böse Gesinnung ausrotten; es verschont aber die Menschen und behandelt sie so, daß sie gut werden müssen und den Schaden, den sie anrichten, im Laufe ihres Lebens ersetzen.


Denen, die ein Vergehen ehrlos gemacht hat, hängen von den Ohren goldene Ringe herab, umgibt Gold die Finger, umfaßt eine Goldkette den Hals und umspannt ein Goldstreifen den Kopf. So sorgen sie auf jede Art dafür, daß bei ihnen Gold und Silber in Verruf stehen.


Der Senat befolgt sogar den Brauch, kein Geschäft an dem Tage zu besprechen, an dem es zum ersten Male vorgelegt wird: Er verschiebt es auf die nächste Sitzung, damit nicht ein Redner, der unüberlegt gesagt hat, was ihm gerade in den Mund kam, nachher eifriger auf die Rechtfertigung seiner Meinung als auf das Interesse des Staates bedacht sei.


Der zweite rät ihm, er solle tun, als gäbe es Krieg, und solle Steuern unter diesem Vorwand erheben, im gegebenen Moment aber Frieden schließen mit gewaltigem Zeremoniell: So falle das dumme Volk auf den Hokuspokus herein und meine, er wolle Menschenblut sparen, der barmherzige, pflichtbewußte Fürst.


Die Dummweisen meinten nämlich, das Heil des Staates beruhe darauf, daß immer eine starke schlagfertige Truppe zur Hand sei, vor allem altbewährte Krieger; den Ungeübten trauen sie gar nichts zu. Und so müssen sie schon deswegen beständig Kriegshändel suchen, um keine untrainierten Soldaten zu haben.


Die Frauen sind ihren Männern, die Kinder den Eltern und so überhaupt die Jüngeren den Älteren untertan.


Die ganze Ausübung der Jagd haben darum die Utopier als für die Freien entwürdigend den Metzgern zugewiesen. Wie ich früher sagte, besorgen Sklaven das Gewerbe. Dabei betrachten sie die Jagd als die unterste Stufe der Metzgerei, während deren übrige Abteilungen als nützlicher und weniger anstößig gelten, da sie einen sinnvollen Zweck haben und man im Schlachthaus die Tiere nur tötet, weil es nicht anders geht.


Die Utopier verstehen es nämlich nicht, wie ein Mensch, der doch einen Stern oder auch die Sonne selbst anzusehen Gelegenheit hat, an dem stumpfen Schimmer eines kleinen Edelsteins Gefallen finden mag.


Ein Gewerbe ist allen Männern und Frauen gemeinsam: Der Ackerbau; den versteht jeder. Darin werden alle von Kindheit an unterwiesen.


Es ist ausgeschlossen, daß alle Verhältnisse gut sind, solange nicht alle Menschen gut sind, worauf wir ja wohl noch eine hübsche Reihe von Jahren werden warten müssen.


Gerade den besten Gesetzen der Vorfahren geben wir leichten Herzens den Abschied. Geht es aber um Verhältnisse, die sie klüger hätten gestalten können, da greifen wir sogleich und mit Freuden zu jener billigen Ausrede von der guten Tradition und verbeißen uns in das Althergebrachte wie wütende Köter.


Gott hat uns nicht nur das Recht auf das fremde, sondern sogar auf das eigene Leben genommen.


Herr, schenke mir Sinn für Humor, gib mir die Gnade, einen Scherz zu verstehen, damit ich etwas Glück kenne im Leben und anderen davon mitteilen kann.


I cumber you good Margaret much, but I would be sorry, if it should be any longer than tomorrow, for it is S. Thomas even and the vtas of Saint Peter and therefore tomorrow long I to go to God, it were a day very meet and convenient for me. I never liked your manner toward me better than when you kissed me last for I love when daughterly love and dear charity hath no leisure to look to worldly courtesy. Fare well my dearchild and pray for me, and I shall for you and all your friends that we may merrily meet in heaven.


I pray you, master Lieutenant, see me safe up, and my coming down let me shift for my self.


If the parties will at my hands call for justice, then, all were it my father stood on the one side, and the Devil on the other, his cause being good, the Devil should have right.


Ils détestent la guerre comme une chose absolument bestiale, et aucune race animale ne s'y livre d'une façon aussi permanente que l'homme. Ils la détestent au suprême degré et, contrairement au sentiment de presque tous les peuples, ils estiment que rien n'est plus inglorieux que la gloire donnée par la guerre.


In der Einsamkeit müssen wir unsere Gedanken überwachen, in der Familie unsere Launen und in Gesellschaft unsere Zungen.


In der Regel ahnden sie selbst die schwersten Vergehen nur mit Versklavung; denn sie ist nach ihrer Meinung für die Verbrecher nicht weniger hart und doch für das Gemeinwesen ersprießlicher, als wenn man die Schuldigen hinrichten und augenblicklich beseitigen wollte. Ihre Arbeit ist nützlicher als der Tod, und als lebendes Beispiel schrecken sie andere länger von einer ähnlichen Missetat ab.


In good faith, I rejoiced, son, that I had given the devil a foul fall, and that with those Lords I had gone so far, as without great shame I could never go back again.


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