Tag: bibliothek

  • Sigismund von Radecki

    Am banalsten ist der Mensch, der nicht banal sein will. Am schönsten ist eine Entdeckung, an der man jahrelang vorübergegangen ist. Atheismus ist der Versuch, die Erde ohne die Sonne zu erklären. Bei der Lotterie aber wird ein Glück künstlich geschaffen, indem man es aus einer Million winziger Unglücke zusammenbackt, und darauf ein Waisenkind den…

  • Ernst R Hauschka

    "Glück ist Talent für das Schicksal" (Novalis); demnach sind die meisten Menschen unglücklich. Das Aufschieben ist eine gute Sache, solange es keine Termine gibt. Das Schnüffeln ist eine Meisterleistung der Tiere; beim Menschen wirkt es ausgesprochen peinlich. Der Sieger ist meistens berauscht – so rächt sich der Besiegte. Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie…

  • Jorge Luis Borges

    A good actor does not make his entry before the theatre is built. Dans l'ordre de la littérature, comme dans les autres, il n'est pas d'acte qui ne soit le courronnement d'une suite infinie de causes et la source d'une suite infinie d'effets. Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt. Die…

  • Roland Voß

    Der Weise teilt seine Ansichten mit, wie ein leichter Wind, der die Pflanzensamen verteilt und die Erde befruchtet… Die meisten Menschen wollen überzeugen und produzieren Sturm, der zerstört… Wir zeigen durch unsere Offenheit Stärken und Schwächen… Dies ist eine Stärke, die manch einer erst einmal erringen muß… Aphorismen sind wie das kleinste Teilchen in einer…

  • Nicolas Chamfort

    Das altmodische Wort Zufriedenheit mit sich und der Welt ist, trotz allem Fortschrittsglauben, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, der Schlüssel zum Geheimnis des Glücks. Das vernünftigste und maßvollste Wort in der Streitfrage Ehe oder Zölibat lautet: So oder so, du wirst es bereuen. Der Maler verleiht der Gestalt Seele, der Dichter dem Gefühl…

  • Gottlieb Moritz Saphir

    Anmut ohne Schönheit ist ein Magnet, der heimlich, aber fest zieht, ein Glanz, der nicht blendet, aber wohltut, ein Zauber, der nicht überrascht, aber beseligt. Alle großen Herren, die einem sonst nichts in die Hand drücken, drücken sie selbst, um ihre Leere nicht fühlbar werden zu lassen. Alle Menschen wären bescheiden, wenn sie in ihrem…

  • Elmar Kupke

    An den steigenden Kosten im Gesundheitswesen sind die Bauern schuld, weil so viele Schweine die ganzen Arzneimittel fressen… Der Mensch ist ein Affe, der vor jedem Waschlappen das Handtuch wirfst… Weisheit ist angewandte Wahrheit… Von den geschenkten Büchern wird nur noch der Preis gelesen…. Goethes Werke werden mindestens zweimal im Jahr vom Staubtuch der deutschen…

  • Bibliothek

    “Die Leihbibliotheken studiere, wer den Geist des Volkes kennen lernen will.” – Wilhelm Hauff, Die Bücher und die Lesewelt “Ich habe bei Tag und Nacht über den Büchern gesessen, ganze Bibliotheken durchgelesen, auch Philosophie und fremde Sprachen getrieben, und die Bücher sind leider mein Gott gewesen.” – Ludwig Harms, zitiert in: Arno Pagel, Ludwig Harms…

  • Marcus Tullius Cicero

    Dem Staatsmann liegt es ob, sich in der Phantasie ein Bild von der Zukunft zu entwerfen und sich lange im voraus klar zu machen, welche Zufälle glücklicher und unglücklicher Weise eintreten könnten, und was zu tun sei, wenn etwas Menschliches passiert; aber es nie so weit kommen zu lassen, daß man einmal sagen müßte: “Das…

  • Heinrich Heine

    “Anfangs wollt’ ich fast verzagen, // Und ich glaubt’, ich trüg es nie, // Und ich hab es doch getragen, // Aber frag mich nur nicht: wie?” – Buch der Lieder: Lieder, VIII. “Es ist eine alte Geschichte // Doch bleibt sie immer neu; // Und wem sie just passieret, // Dem bricht das Herz…