Tag: dämonen

  • Kreuzhof Hans Dieter

    »Du dienst ständig, mein Sohn. Du merkst es nur nicht!« Der Pope lächelte weise. »Die Frage ist nur, wem du dienst. Deiner Angst, deinen Begierden, deinem Zorn und deinen Trieben? Deinem Ehrgeiz? Deinen Mitmenschen? Den Frauen, dem Teufel oder Gott? Frei wirst du erst, wenn du deine Bestimmung gefunden hast und sie lebst!« Aus Karpatensaga…

  • Josef Nadler

    Die Tugenden, ohne die das Buch nicht leben kann, sind Liebe und Ehrfurcht. Im Laden des Buchhändlers geben zwei Dämonen einander ein Stelldichlein, der Dämon des Schreibens und der Dämon des Lesens. Dies ist keine vollständige liste der zitate von Josef-Nadler. Zitate anderer autoren sind ebenfalls verfügbar.

  • Wilhelm Furtwängler

    Alle wirkliche Kunst ist einfach. Das individuelle Mittel, die Dämonen zu besiegen: Klarheit und Richtigkeit des Denkens. Das kollektive Mittel: Religion und Liebe. Der Hauptteil menschlicher Erregung liegt nicht im Menschen, sondern zwischen den Menschen. Die Kunst ist eine undemokratische Sache. Und doch wendet sie sich ans Volk. Das Geheimnis ist, daß das Einfachste nur…

  • Franz Werfel

    "Die anderen Götter, bitte, lassen mich nicht Gott sein." – "Das ist Künstlerlos, mein Lieber." Alle pazifistischen Ideale sind nach einer kleinen Weile zu verdächtiger Sentimentalität verurteilt, weil angesichts des natürlichen Todes der Kampf gegen den unnatürlichen Tod immer wieder sein Pathos verliert. Alles ist nur Metapher. Aber warum leiden Metaphern? Bernard Shaw ist eine…

  • Ernst Wiechert

    Alles Geschriebene kann warten. Alles Schwere am Tod ist immer eine Sache der andern, nicht unsere eigene. Arbeit ist die zuverlässigste Seligkeit dieser Erde. Auch die Leidenden hätten kein Recht, Leid zu verbreiten. Der Ruhm holt nicht die Toten ein, sondern nur ihre Namen und ihr Grab. Die Diktaturen waren ein Zeichen, die Atombombe war…

  • Thaddäus Troll

    Das Fleisch ist der Köder der Hölle. Den Eros ein Geschenk Gottes zu nennen, für das man besonders dankbar sein müsse, käme unter Schwaben einer Lästerung gleich. Der Faule lebt in Harmonie mit dem Bestehenden und verspürt keinen Drang, es zu ändern. Der große Hunger macht die Liebe klein – eine Unart, die sich der…

  • John Keats

    Halt inne und bedenke! Das Leben ist nur ein Tag; ein zerbrechlicher Tautropfen auf seinem gefährlichen Weg aus dem Baumwipfel. Philosophie wird Engelsflügel stutzen, mit Zirkel und Lineal Mysterien bezwingen, die Luft von Geistern, die Höhle von Dämonen leeren. Die Poesie der Erde endet nie … Ich glaube, wir können Juristen in die Kategorie der…

  • Aus China

    Stolz ruft Unheil herbei; Demut läßt die Ernte reifen. Ein Beamter prügelt niemals einen, der Geschenke bringt. Eine Frau hat noch nie ihre Sache durch Stillschweigen verdorben. Tadle dich selbst, wenn du keine Zweige und Blätter hast, aber sage nicht, die Sonne sei parteiisch. Alles an der Vergangenheit starb gestern; alles von der Zukunft wird…

  • Teufel

    “Der Kaffee muss schwarz sein wie der Teufel, heiß wie die Hölle, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe.” – Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, Georg Büchmann: Geflügelte Worte “Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, die Menschen machen selbst die Höll’ einander heiß.” – Friedrich Rückert, Die Weisheit des Brahmanen, XVI-III, 21…