Tag: göttlich

  • Aloys Wilhelm Schreiber

    Ein Herz, aus dem der Liebe Ströme fließen, Ein Wille, der des Fleisches Trieb regieret, Ein Drang, in göttlich Thun sich zu ergießen, Ein Streben, das im Höchsten sich verliert, Ein Sinn, der das Vollkommene nur schätzet, Das ist das Ziel, den Menschen vorgesetzet. Dies ist keine vollständige liste der zitate von Aloys-Wilhelm-Schreiber. Zitate anderer…

  • Wilma Eudenbach

    Wenn der Körper spricht ist es an der Zeit endlich mal den Mund zu halten. Es ist ein Gedicht wie die Sprache des Körpers im Gleichklang des eigenen Lebens steht Wo die Bewußtheit aufgeht, blüht die schönste Rose; genährt mit Liebe, wird sie nie verblühen. Das Greifbare macht das Leben unfaßbar das Unfaßbare macht das…

  • Christa Schyboll

    Die politischen Diktatoren erkaufen sich ihre Macht durch Unterdrückung. Die wirtschaftlichen Diktatoren unterdrücken das Volk durch ihre Käuflichkeit. Die Dekadenz schlendert im Gewand einer gierigen Lust durch die Straßen der Illusion derweil ein innerer Ernst im Weltenwerden sich schüchtern durch die Nebengassen drückt Mit stürmischem Elan werden die letzten Tabus gebrochen und die Erde zittert…

  • Hafis Ḥāfeẓ

    Labe dich der freudenreiche Wein, der Kuß der jungen Maid – manche wunderlichen Streiche ziemen wohl der Jugendzeit. Durch Wissen kommt der Mensch zur Menschlichkeit; Fehlt Wissen ihm, gleicht er dem Thiere nur. Thorheit ist Handeln in Unwissenheit, Und Thorheit findet nie der Wahrheit Spur. Nur der kopflose Tropf verliert nie den Kopf. Leb so,…

  • Adam Mickiewicz

    Der Freiheit Gräber sind der Zukunft Wiegen. Liebe … Göttliches Wort, ihm kommt an erhabner Größe nur ein einziges gleich, das göttlich wie dieses ist: Heimat! Die Nachwelt preist nur den, der kühn gestritten, doch selten den, der Schweres hat gelitten. Das Dogma ist die Bestätigung der Seele in der Vergangenheit. Dies ist keine vollständige…

  • Aischylos

    Denn zur Weisheit leitet uns Zeus und heiligt als Gesetz, daß in Leiden Lehre wohne. Alles, was göttlich ist, geschieht ohne Anstrengung. Offener spricht der Mann zum Mann. Weiberart ist’s, allzu schnell entflammt zu sein. Fasse Mut: der größte Schmerz ist nicht von langer Dauer. Nicht des Mannes Bürgschaft ist der Eid, sondern des Eides…

  • Angelus Silesius

    Der Winter ist die Sünd’, Die Buße Frühlingszeit, Der Sommer Gnadenstand, Der Herbst Vollkommenheit. Das Kleid macht nicht den Mann, der Sattel macht kein Pferd. Die Liebe, wenn sie neu, braust wie ein junger Wein; je mehr sie alt und klar, je stiller wird sie sein. Freund, so du etwas bist, so bleib nur ja…

  • Ludwig van Beethoven

    Wir Endlichen mit dem unendlichen Geist sind nur zu Leiden und Freuden geboren, und beinahe könnte man sagen, die Ausgezeichnetsten erhalten durch Leiden Freude. Jede echte Erzeugung der Kunst ist unabhängig, mächtiger als der Künstler selbst und kehrt durch ihre Erscheinung zum Göttlichen zurück und hängt nur darin mit dem Menschen zusammen, daß sie Zeugnis…

  • Aus Italien

    Wer die Tugend sucht, wird sie sicher finden. Alle Schiffe haben ein Leck. Allen Dichtern fehlt ein Vers. Auf einen Helfer kommen fünf Dutzend Gaffer. Bei Mühlen und Frauen fehlt immer irgend etwas. Beim Beginn der Liebe sprechen die Liebenden von der Zukunft; bei ihrem Ende von der Vergangenheit. Besser ein magerer Vergleich als ein…

  • Christian Fürchtegott Gellert

    Die Tugend bleibt uns noch im Unglück selber schön. Wer ein Laster liebt, der liebt die Laster alle. Die größte Not Hebt doch der Tod. Ein Tier folgt den Fesseln der Natur, ein Mensch dem Licht der Seelen. Es ist mit unseren Urteilen wie mit unseren Uhren. Keine geht mit der anderen vollkommen gleich, und…