Tag: philosophie

  • Wilhelm Grimm

    Den längst in den Strom der Zeit versenkten Geist eines Volkes wieder zu erkennen und anschaulich zu machen, ist die Aufgabe der Altertumswissenschaft. Die Elemente der Poesie einer Nation erscheinen nie reiner und mehr vereinigt als in den Volksliedern. Die Märchen verdienen eine bessere Aufmerksamkeit, als man ihnen bisher geschenkt, nicht nur ihrer Dichtung wegen,…

  • Sybille

    Ich find´ "Herzblatt" tiefgründig. Es ist oft so Philosophie drinnen. Dies ist keine vollständige liste der zitate von Sybille. Zitate anderer autoren sind ebenfalls verfügbar.

  • Moritz Gottlieb Saphir

    Der Tod ist nichts als der lebendige Beweis, daß kein Mensch auf der Welt unentbehrlich ist. Der Wein und die Wahrheit sind sich nur insofern ähnlich, als man mit beiden anstößt. Die Frau nimmt in der Ehe den Namen des Mannes an, so wie ein Sieger den Namen der Schlacht annimmt, die er gewonnen hat.…

  • Baruch de Benedictus Spinoza

    Alle Dinge geschehen aus Notwendigkeit. Es gibt in der Natur kein Gutes und kein Schlechtes. Alle Ideen sind wahr, insofern sie auf Gott bezogen werden. Alles, was das Tätigkeitsvermögen unseres Körpers vermehrt oder vermindert, fördert oder hemmt, dessen Idee vermehrt oder vermindert, fördert oder hemmt das Denkvermögen unseres Geistes. Ängstlichkeit wird dem beigelegt, dessen Begierde…

  • Antoine de Rivarol

    Aus dem Unmöglichen kann man kein Recht ableiten. Außergewöhnliche Geister legen oft großen Wert auf Alltägliches und Vertrautes; durchschnittliche Geister schätzen und suchen nur das Außerordentliche. C'est bien, mais il y a des longueurs. C'est un terrible avantage de n'avoir rien fait, mais il ne faut pas en abuser. Ce qui n'est pas clair n'est…

  • Dr Justinus Kerner

    . . . hin ist hin und tot ist tot; so heißt das eiserne Gebot. Ach! Es ist der Erde Los, blühen, tragen und zerfallen. Alle Philosophie ist wahr, wenn sie zum Heiligen aufstrebt. Das Sehen der Geister geschieht mit dem geistigen Auge durch das fleischliche. Der größte intellektuelle Reichtum kann neben der größten moralischen…

  • Mag Viktor Klima

    Daß etwas bleibt, wie es ist, nur weil es lange so war, gilt heute weniger denn je. Die Donau ist der Verkehrsträger mit der größten Kapazitätsreserve, und wir müssen ihn in Zukunft wesentlich besser ausnutzen. Die Wasserstraße ist ökonomisch und ökologisch von großer Bedeutung. Die Freiheit der Kunst ist der Gradmesser für die Freiheit in…

  • Freiin Gertrud von Le Fort

    Alles, was man gemeinhin Vergangenheit nennt, ist im Grunde nur eine leiser und dunkler gewordene Art von Gegenwart. Befehl ist eben nicht Befehl, wenn ein Verbrechen befohlen wird; es gibt keinen zwingenden Befehl gegen das Gewissen. Das Altern ist wie die Woge im Meer. Wer sich von ihr tragen läßt, treibt obenauf. Wer sich gegen…

  • Freiherr Gottfried Wilhelm von Leibniz

    . . . daß, wenn es keine beste (optimum) unter allen möglichen Welten gäbe, Gott gar keine geschaffen haben würde. Alles geht stufenweise in der Natur und nichts sprungweise. Alles, was der Gesellschaft, das heißt dem Menschengeschlecht und der Welt nützt, ist ehrenvoll, alles, was ihr schädlich ist, schändlich. Comme un moindre mal est une…

  • Graf Giacomo Leopardi

    À bien observer, nos défauts et nos infirmités ne sont pas ridicules en eux-mêmes, mais ridicule est l'effort que nous déployons pour les dissimuler, et pour vouloir faire comme si nous ne les avions pas. Auch die gescheiteste und geistreichste Unterhaltung besteht zumeist aus oberflächlichen Redensarten und Gemeinplätzen, die nur dem einen Zweck dienen, die…