Tag: wahnsinn

  • Prof Ernst Fuchs

    Architektur ist die Kunst, das Notwendige überflüssig zu machen. Die Kunst ist eine Metapher für das Unsterbliche. Etwa . . . Fraglos ist die Kunst nur dem, der sie schafft. Wer ihrer unfähig ist, zieht entweder ihre Notwendigkeit in Zweifel oder leugnet ihre Existenz. Kunst ist trotz ihrer Dynamik und der ihren Trägern eigenen Egozentrik…

  • Gerhart Hauptmann

    Abhängigkeiten? Ja! Durch Liebe, aber nicht durch Furcht. Alle Musik ist eigentlich innere Musik und muß immer wieder zu innerer Musik werden. Bewunderung, die man erfährt macht klein, Geringschätzung groß. C'est seulement dans la cause humaine que l'homme peut comprendre la cause divine. Das Christentum ist die Religion der tiefsten Beunruhigung. Das Neugeborene: das neue…

  • Ivonne Weingart

    In der Stille der Dunkelheit kannst du die Trauer deines Herzens hören. Und manchmal kannst du den Wahnsinn dieses Lebens fühlen. Oftmals wird doch zu gern behauptet, daß Geld dem Mensch die Freundschaft raubet. Doch ist des Freundes größtes Leid, nicht stets der Menschheit übler Neid? Noch schlimmer macht’s das Unvermögen sich selbst auch noch…

  • Niemand von Keiner

    Wer nicht liebt, hat kein Dasein, ist nicht da, ist gestorben. Wer Lust zu lieben hat, steht von den Toten auf, und nur wer liebt, ist lebendig. Trösten will ich die Traurigkeit, sie hat mir nie geschadet. Ich glaube noch an Wunder. Ich glaube, daß ich Recht hab. Ich bin mit zwei Frauen verheiratet, ein…

  • Nico Szaba

    Es ist Nacht Die Finsternis droht mich zu verschlingen Ich eile durch die dunklen Gassen und verharre für einen Augenblick unter dem fahlen Licht einer Straßenlaterne. Plötzlich Schritte. Hastig bücke ich mich um mir die Schuhe zu binden. Welch Glück, daß der Fremde nicht die Reißverschlüsse an meinen Stiefeln bemerkt hat. Wie grausam ist das…

  • Martina Matzka

    Liebe ist… …wenn du da bist, wenn mein Verstand mich verläßt und du mitsegelst auf den Irrfahrten meines Geistes, wenn wir gemeinsam dem Wahnsinn verfallen und dabei so glücklich sind als niemals zuvor. Warum sich immer Gedanken machen, wenn Gedanken eben nur Gedanken sind, Gedachtes, das irgendwann als ungetane Tat verblaßt? Nun stehe ich da,…

  • Mirjam Licht

    Worte Worte, die verletzen Worte, die die Seele eines Menschen zerfetzen Worte, die heilen Worte, die einem ewig im Gedächtnis verweilen Worte, die man bereut Worte, über die man sich freut Worte, die ich immer hören will Worte, die man nur sagt still Worte, die Krieg anrichten Worte, die Frieden stiften Worte, die von Trauer…

  • Janus

    11. September 2001 Vögel aus Stahl, Menschen aus Fleisch und Blut, Wahnsinn an Bord, im Herz irre Glut, doch Eiseskälte im tödlichen Sinnen, die letzten Sekunden im Fluge verrinnen. Die Hochhäuser beenden den tödlichen Plan, im Inferno erfüllt sich der teuflische Wahn, Täter und Opfer zerrissen, verbrannt, die Welt sieht die Bilder, entsetzt und gebannt.…

  • Gerd Groß

    Nicht jeder ist g’willt Kritik zu ertragen. Echte Wahrheit stillt die Offenbarungsfragen. Die Erkenntnis reift im Zuge der Zeit: Wissenheit befreit nicht von Denkarbeit. Himmlische Verführung Pochend hüllt der einzige Wunsch des Herzens, eine Liebe zu erfahr’n in Gegenwart, in tiefer Erinnerung große Schmerzen, ein einsames Verlangen erleben ganz zart. Schicksalswissend, ergeben dem Gefühl, dich…

  • Manfred Poisel

    Wenn wir die Erde vom Mond aus betrachten, können wir unser Blaues Wunder erleben. ” Ein Muttermal ist kein Schönheitsfleck; er verrät die Existenz schwarzer Mächte. Sich in Tagträumen wollüstig zu fremden Körpern in kuschelige Betten legen, ist die Lila Pause verehelichter Seelen. Liebende, die beim Fremdgehen den Ehering anbehalten, nehmen ihren Ehepartner mit ins…