Teresa von Avila

Ich lebe, ohne in mir zu leben und ein so erhabenes Leben erhoffe ich, daß ich sterbe, weil ich nicht sterbe.


Vor albernen Andachten behüte uns Gott.


Ich vermag nicht einzusehen, wie man Demut ohne Liebe oder Liebe ohne Demut habe oder haben könne.


Unglücklich ist, wer nicht weiß, was lieben heißt.


Wohin sich mein Geist auch drehen mag und wenden, ich finde nur Barmherzigkeit.


Wer das Gebet übt, bleibt nicht lange in der Sünde. Denn entweder wird er das Gebet oder die Sünde lassen, weil Gebet und Sünde nicht nebeneinander bestehen können.


Bete nicht um leichtere Last, sondern um einen stärkeren Rücken.


Gott gibt ja oft in einem Augenblick mehr, als wir in langer Zeit erringen können. Seine Werke lassen sich durch die Zeit nicht messen!


Der Herr sieht nicht so sehr auf die Größe der Werke als auf die Liebe, mit der sie getan werden.


Gott will, daß der Mensch seinen Spaß hat.


Das Gebet ist meiner Ansicht nach nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil er uns liebt.


Muß man Flügel haben, um auf die Suche nach sich selbst zu gehen? Man braucht sich nur in die Einsamkeit zu begeben.


Gott und ich – wir zusammen sind immer die Mehrheit!


Nichts soll dich beunruhigen; nichts ängstige dich. Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt.


Die vollkommene Liebe wird uns nicht auf einmal zuteil, weil wir nicht alles auf einmal hergeben.


Geliebter – suche mich in dir! Die Liebe hat in meinem Wesen dich abgebildet treu und klar: Kein Maler läßt so wunderbar, Geliebter, deine Züge lesen. Hat doch die Liebe dich erkoren als meines Herzens schönste Zier. Bist du verirrt, bist du verloren: Geliebter, suche dich in mir! In meines Herzens Tiefe trag’ ich dein Porträt, so echt gemalt; Sähst du, wie es vor Leben strahlt, verstummte jede bange Frage. Und wenn dein Sehnen mich nicht findet, dann such nicht dort und such nicht hier: Gedenk, was dich im Tiefsten bindet: Geliebter, suche mich in dir! Du bist mein Haus und meine Bleibe, bist meine Heimat für und für: Ich klopfe stets an deine Tür, daß dich kein Trachten von mir treibe. Und meinst du, ich sei fern von hier, dann ruf mich, und du wirst erfassen,! daß ich dich keinen Schritt verlassen Geliebter, suche mich in dir!


Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.


Gott läßt uns nicht im Finstern. Nur wenn wir ihn verlassen, gehen wir zugrunde.


Es ist etwas sehr Großes, ein freies Herz und ein ruhiges Gewissen zu haben.


Wenn die Liebe vollkommen ist, so hat sie auch die Kraft.


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