Titus Lenk

Ein wirklicher Maler ist ein Mensch, der alle Stile beherrscht und darunter einen oder zwei eine Zeitlang ausgesucht hat, kein Maler ist aber ein Mensch, der seine Untalentiertheit zur Kunst erhebt.


Man kann nicht für den Frieden kämpfen, denn wenn man kämpft, hat man den Frieden gebrochen.


Realisten sind bei Optimisten immer als Pessimisten verschrieen.


Schreibtischtäter schubladisieren schonungslos.


Die Kunst besteht nicht darin/daraus, (k)einen Fehler zu machen, man muß aus Fehlern Kunst machen.


Kinder sind der Versuch zur Unsterblichkeit.


Der Mensch ist das Produkt seiner Umstände.


Der Glaube an den Teufel ist der Versuch des Menschen, sich vor der Verantwortung der Sünde zu drücken.


Auch wenn die Menschheit nach der Unsterblichkeit giert, so wäre die Erfüllung dieses Wunsches doch ihr größter Fluch.


Wir allein können die Welt nicht verändern, aber wir können mehr zu ihrer Veränderung beitragen.


Gott ist ein guter Handwerker, doch sein Werkzeug ist schlecht.


Drogen sind Selbstmord auf Raten.


Das Böse lauert nicht im Dunkel der Nacht, es lauert in den Tiefen der menschlichen Seele.


Wenn ein Reicher die Hälfte seines Vermögens spendet, ist das wenig. Spendet dagegen ein Armer von seiner wenigen Habe, so ist das unglaublich viel.


Nichts ist schrecklicher als ein Vorbild einzuholen.


In der Würde des Strebens offenbart sich wahre menschliche Größe.


Die Quell wahrer Schönheit liegt in der inneren Einstellung sich selbst gegenüber.


Würde verleiht man, indem man nicht bewertet.


Manchmal glaube ich ein sadistisches Lachen von weit über mir zu hören.


Hunde, die verwöhnt werden, neigen dazu, zu vermenschlichen.


Manchmal kann der Blick in die Vergangenheit wie ein Blick in die Zukunft sein.


Weiche Herzen kann man verbiegen, aber nicht brechen.


Gott ist das grausamste Wesen was ich kenne, seine Barmherzigkeit reicht nur bis zum Himmelreich.


Haß entspringt oft aus Verwandtschaft.


Liebe die in Haß umschlägt ist oft enttäuschter Egoismus.


Übereinstimmung in der Politik wäre höchst verdächtig.


Willst du dir Feinde machen, so übe ehrliche Kritik.


Wahre Kritik ist immer vernichtend.


Man bewundert wozu man selbst zu feige ist.


Ein Weiser tut weise daran seine Weisheit nicht zu offenbaren.


Selbstkritiker sind die größten aller Angeber.


Wenn alle den ihnen zustehenden Teil tragen würden, würde die Last der Erde nicht so stark auf den Schultern weniger lasten.


Ein großes Herz braucht eine starke Hand.


Als Zivilist wird man für einen Mord aufgehangen. In der Armee drücken sie einem eine Waffe in die Hand und bringen einem das Töten bei. Für jeden Mord bekommt man dann einen blitzenden Orden angesteckt.


Nur wenige Menschen sind so reich, daß sie es sich leisten können glücklich arm zu sein.


Es gibt Situationen wo man, auch unter Lebensgefahr helfen muß, sonst stirbt man innerlich.


Zukunft ist das unereichbare Morgen.


Vorsicht ist, wenn man erst seinen kleinen Bruder aufs Eis schickt.


Nicht die Jahre machen einen älter, sondern die Augenblicke.


Du kannst besser über deinen Schatten springen, wenn du im Schatten jemandes Größeren stehst.


Manchmal muß man die Stille mit einem Ton ausfüllen, um sich ihrer bewußt zu werden.


Wohin soll ich mich flüchten? Die Vergangenheit ist blutig und erfüllt von Leiden. Die Gegenwart ist öde und ohne Mitleid. Die Zukunft verheißt nichts Gutes.


Tapferkeit ist unparteiisch.


Bevor wir uns den Erfindungen der Zukunft widmen, müssen wir uns erst mit denen der alten Zukunft beschäftigen.


Manch einer hält sein Echo doch glatt für Beifall.


Das beste was Einstein vollbrachte? Er zeigte, daß man auch mit einer 5 in Mathe ein Genie sein kann.


Ginge es immer nur nach dem Aussehen, würden wir von ganz schönen Dummköpfen regiert werden.


Schule? Das Vorbereiten auf all die Eventualitäten des Lebens, die sowieso nicht eintreffen.


Warum so viele Künstler erst post mortum Ruhm erlangen? Weil sie sich dann nicht mehr gegen die haarsträubenden Interpretationen ihrer Werke wehren können.


Familie ist der Beweis, daß man notfalls auch mit unsympathischen Personen auskommen kann.


Man kann nichts verraten, woran man nie geglaubt hat.


Es ist schon leicht, Ruhm zu erobern, wenn man als König geboren wird. Selbst wenn man nichts tut, erobert man Ruhm, nämlich den Ruhm, ein Mann des Friedens gewesen zu sein.


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