Unbekannt

Der einzige Ort, an dem man Frieden, Gesundheit, Reichtum und Glück stets findet, ist das Lexikon.


Auch im Orchester des Lebens dringt das Blech am meisten durch.


Ein neues Jahr hat neue Pflichten. Ein neuer Morgen ruft zu frischer Tat. Stets wünsche ich ein fröhliches Verrichten und Mut und Kraft zur Arbeit früh und spat.


Wer nicht heiratet, wird nie so glücklich, als er wünscht, aber auch nie so unglücklich, als er fürchtet.


Unannehmlichkeiten von rohen Menschen sollte man abschütteln wie Schneeflocken. Höchstens darf eine leise auf uns vergehen und ein Tropfen Wasser werden, – eine stille Thräne.


Wir haben genug Zeit, wenn wir sie nur richtig verwenden.


Gott gibt die Nüsse, aber er knackt sie nicht auf.


Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.


An unmöglichen Dingen soll man selten verzweifeln, an schweren nie.


Was kann der Mensch! Und was könnte der Mensch!


Das sicherste Mittel, betrogen zu werden, ist, sich immer für gescheiter zu halten als andere.


O Jesu, A und O, Du machst die Deinen froh! Und wenn sie her auch weinen, Sie tröstet Dein Erscheinen.


In jeder Entsagung liegt für uns manche Wohltat, manche Bewahrung eingehüllt. Ein blindes Auge kann sie freilich nicht sehen, aber ein demütiges Herz kann sie glauben. Man kommt nie zu kurz, wenn man die Wege geht, die Gott uns vorgezeichnet. Wohl dem, der sich viele Wege gefallen läßt! Besser noch, wem sie gefallen.


Am erfolgreichsten macht man einer Dame den Hof, wenn man ein Haus hat.


Der Rezensent sollte nie krank werden, denn sein Zustand ist immer ein kritischer.


Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist’s! Reise, reise!


Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.


Mut und Wille ergeben manchmal Mutwillen.


Bis in sein spätes Alter nimmt man Abschied von seiner Jugend.


Kunst: Verzierung dieser Welt.


Bedenke stets, dass alles vergänglich ist, dann wirst du im Glück nicht so fröhlich und im Leid nicht so traurig sein.


Wenn die Menschen Standesunterschiede ungerecht finden, meinen sie immer nur die Stände über sich.


Nachgiebigkeit macht zum Herzen oder Knecht, je nachdem sie zur Zeit oder Unzeit geübt wird.


Ein Quentchen Selbstgefühl ist uns zum Fortkommen in der Welt mehr wert als ein Zentner Wissen und Können.


Nur durch die Liebe und den Tod berührt der Mensch das Unsterbliche.


Alles Wissen stammt aus der Erfahrung.


Der Krieg macht mehr böse Menschen, als er deren wegnimmt.


Der Zuhörer ist ein schweigender Schmeichler.


Höflichkeit ist wie ein Luftkissen; es mag wohl nichts darinnen sein, aber sie mildert die Stöße des Lebens bedeutend.


Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere.


Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie.


Die rote Farbe fordert die grüne.


Nietzsche ist tot. Gott.


Es gibt Menschen, die darin dem Kalk gleichen, dass sie nicht eher zischen oder laut werden, bis sie begossen werden.


Leute, die nichts durch sich sind, wollen es durch Andere sein.


Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.


Die Maus, die als dummes Tier bekannt, Fängt man mit gebrannten Schwarten, Den Menschen aber, das Tier mit Verstand, Den fängt man mit Redensarten.


Auf den Zufall bauen ist Torheit, den Zufall benutzen ist Klugheit.


Sorgenlos sein ist ein Glück, sorglos sein ein Unglück.


“Böse Menschen haben keine Lieder.” Wenn doch die guten auch keine Klaviere hätten!


Auf Sparen folgt Haben.


So tief kann dich kein andres Leid betrüben, Als hassen müssen, wo du solltest lieben.


“Alles ist schon dagewesen”, Ben Akiba sprach’s, der greise, Doch wo er den Spruch gelesen, Das verheimlicht er uns weise.


Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.


Wenn du wissen willst, was Gott über Geld denkt, dann sieh dir die Menschen an, denen er es gibt.


So mancher ist nur erhaben über den Tadel der Menge, aber nicht über deren Lob. – Loben kann auch der Oberflächliche, zum Tadel gehört Verständnis.


Wir opfern dem Glück meist mehr, als es uns schenkt.


Nicht das Freuen, nicht das Leiden, stellt den Wert des Lebens dar, immer nur wird das entscheiden, was der Mensch dem Menschen war.


Wer Spaß versteht, weiß auch, was Ernst ist.


Ehe du die Reichen verachtest, lerne den Reichtum zu verachten.


Es gibt Kommentatoren, die sich für bedeutender halten als die Autoren, die sie erläutern.


Die Erschaffung des Weibes Erst als vollendet ganz der Schöpfungs Bau, Schuf unser Herrgott endlich auch die Frau. Warum denn wohl, hat mancher schon gedacht, Ward mit der Frau der Anfang nicht gemacht? Weil mit den Weibern, wie ihr alle wißt, Nun einmal doch nichts anzufangen ist!


Gott hat sich selbst Barmherzigkeit vorgeschrieben. Wahrlich, er wird euch versammeln zum Tage der Auferstehung, dem unzweifelhaften.


Ich weiß, daß ich nichts weiß, weißer geht’s nicht.


Je mehr Käse, desto mehr Löcher. Je mehr Löcher, desto weniger Käse. Also: Je mehr Käse, desto weniger Käse! Oder?


Wenn du an mich denkst, erinnere dich an die Stunde, in welcher du mich am liebsten hattest.


Das Unglück ist ehrlich, das Glück betrügt uns.


Das Herz lehrt uns sprechen, der Kopf das Schweigen.


Unternehmen mit einem Frauenanteil von 40 bis 50 Prozent sind drei Mal so produktiv wie Firmen, deren Belegschaft überwiegend männlich ist. Unternehmen, die ihren weiblichen Beschäftigten die gleichen Karrierechancen einräumen wie den männlichen Kollegen, erzielen höhere Gewinnmargen als andere.


Gott suchen ist das Leben; Gott finden ist das Sterben; Gott besitzen ist die Ewigkeit.


Geduld ist das einzige, was man verlieren kann, ohne es zu besitzen.


Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen.


Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut, könnte eine Gans nach Hause bringen.


Widerwärtigkeiten sind Pillen, die man schlucken muß, nicht kauen.


Wenn alle das gleiche denken, denkt keiner richtig.


Daß die Philosophie eine Frau ist, merkt man daran, daß sie gewöhnlich an den Haaren herbeigezogen ist.


Es gibt Leute, die gut zahlen, die schlecht zahlen, Leute, die prompt zahlen, die nie zahlen, Leute, die schleppend zahlen, die bar zahlen, abzahlen, draufzahlen, heimzahlen – nur Leute, die gern zahlen, die gibt es nicht.


Mehr als Gold hat das Blei in der Welt verändert. Und mehr als als das Blei in der Flinte das im Setzkasten.


An nichts muß man mehr zweifeln als an Sätzen, die zur Mode geworden sind.


Nicht, daß Irrtümer ihr begeht, ist schlimm – nein, daß ihr darauf besteht!


Die Seele kann den Körper verschönern, aber nicht der Körper die Seele.


Man muß positiv auf die Menschen zugehen, dann wird man auch positive Reaktionen erhalten. Unterstellt man von vorn herein, daß man von einem Menschen wohl enttäuscht wird, so wird einen dieser auch enttäuschen.


Vertrauen schenken ist eine unerschöpfliche Kapitalanlage.


Ich kann nur mutig sein, wenn ich mich dem vorgeschriebenen mutigen Verhalten entziehen kann.


Der Gegensatz zur Pflicht ist nicht die Pflichtlosigkeit, sondern die Verantwortung.


Jede Partei hat ein Zukunftsprogramm, keine Partei weiß, was sie heute tun soll.


Nach deinen Kleidern empfängt dich der Lakai, nicht aber der Herr.


Ballsäle sind die Schießstätten Amors.


Mehr als das Wasser, das Feuer und Schwert Hat oft eine listige Zunge verheert.


Geliebt bist du, wenn man deine Fehler schön findet.


Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat ertappt.


Würden wir dem klaren Sinn uns fügen, Würde uns’re Ansicht niemals trügen.


Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang bleibt ein Narr sein Leben lang.


Weahavta lereacha kamocha. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.


Sei nicht etwa beklommen, Wenn du in großer Not; Je mehr dir Gott genommen, Je leichter ist der Tod.


Die Armbanduhr ist die Handschelle der Zeit.


Kinder wissen, was sie wollen. Sie wollen erwachsen werden, und damit fangen die Schwierigkeiten an. Denn bevor die Jugend weiß, was sie will, weiß sie erst einmal, was sie nicht will, und was sie nicht will, ist das, was wir, die Erwachsenen wollen. Wenn sich die Jugendlichen mit uns abgeben, dann nur, weil ihnen dieser Widerstreit einen Riesenspaß macht.


Ein sensibler Mensch leidet nicht aus irgendeinem Grund, sondern alleinig, weil nichts auf der Welt seine wahre Sehnsucht stillen kann.


Das Teuflische an der Wettervorhersage ist, daß sie zu oft stimmt, als daß man sie ganz in den Wind schlagen könnte, aber doch nicht oft genug, um sich darauf verlassen zu können.


Wenn man jemanden, der soeben nach seiner Taschenuhr gesehen hat, fragt, wie viel Uhr es ist – kann man drauf wetten, daß derselbe nochmals nach der Uhr in die Tasche greift, um nachzusehen.


Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden gerechte Beute solcher Machenschaften.


Allah behütet dein Kamel, aber zuerst binde es an einen Baum.


Was immer du auf Erden verschenkst, es wird dich in den Himmel begleiten.


Allah verzeiht, wem er will, und bestraft, wen er will, Allah, der über alle Dinge Macht hat. (2. Sure 285)


Überschreitet das Maß nicht, denn Allah liebt nicht die Maßlosen. (2. Sure 191)


(So ist) die Lage des Paradieses, das den Gottesfürchtigen verheißen wurde: Darin sind Bäche von Wasser, das nicht faulig wird, und Bäche von Milch, deren Geschmack sich nicht ändert, und Bäche von berauschendem Getränk – ein Genuß für die Trinkenden – und Bäche von geläutertem Honig. Und darin werden sie Früchte aller Art bekommen und Vergebung von ihrem Herrn. Können sie wohl jenen gleich sein, die ewig im Feuer sind, und denen siedendes Wasser zu trinken gegeben wird, das ihre Därme zerreißt?


Hast du nicht gesehen, daß sich vor Allah anbetend niederwirft, wer in den Himmeln und auf Erden ist – ebenso die Sonne und der Mond und die Sterne und die Berge und die Bäume und die Tiere und viele Menschen? Für viele aber ist die Strafe fällig geworden. Und wer von Allah erniedrigt wird, dem kann keiner Ehre geben. Wahrlich, Allah tut, was Er will.


Diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun, wollen Wir in Gärten eingehen lassen, durch die Bäche fließen, darin werden sie ewig weilen; dort sollen sie reine Gattinnen haben, und Wir werden sie in einen wohltätigen Ort mit reichlich Schatten eingehen lassen.


(Und manche) Gesichter werden an jenem Tage fröhlich sein, wohlzufrieden mit ihrer Mühe in einem hohen Garten, in dem sie kein Geschwätz hören, in dem eine strömende Quelle ist, in dem es erhöhte Ruhebetten gibt und bereitgestellte Becher und aufgereihte Kissen und ausgebreitete Teppiche.


Am Tage, da du die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sehen wirst, während (die Strahlen) ihres Lichts vor ihnen und zu ihrer Rechten hervorbrechen (heißt es): “Eine frohe Botschaft (sei) euch heute (beschieden)! In den Gärten, durch die Bäche fließen, werdet ihr auf ewig weilen. Das ist der gewaltige Gewinn.”


Gott ist es, der die Körner und die Kerne spaltet und den Keim durchdringen läßt. So bringt er das Lebendige aus dem Toten, und das Tote aus dem Lebendigen hervor. Das ist Gott. Wie könnt ihr nur so widerspenstig sein!


Wenn du es selber getan, bist du natürlich ein Meister; hat es ein And’rer gemacht, ist es ihm eben gegückt.


Man kann es nicht allen Leuten recht machen.


Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.


Die Schwermut ist sehr häufig die Folge des Leichtsinns.


Der Mensch ist kein Mensch, wenn er aufgibt zu kämpfen.


Ihr, die im Juni Hochzeit macht, ihr lieben Brautleut habet acht, so braucht ihr mich im Märzen – das kommt vom Lieben und vom Scherzen.


Lieber fünf Minuten lang feig als ein ganzes Leben lang tot.


I love you, England, USA Je t´aime, Frankreich ti amo, Italien wo´ ai ni, China Ik heb jou lief, Holland Seni seviyorum, Türkei s´agaoh, Griechenland ich liebe dich, Deutschlad, Österreich, Schweiz Szeretlek, Ungarn ja ljublju tebja, Rußland sa rang ham ni da, Korea jag älskar dig, Schweden Táim in gra le thú, Irland o-ai shite imasu, Japan ikh hob dikh lib, Yiddisch min rakastan sinua, Finnland je elsker deg, Norwegen aku cinta kamu, Indonesien Pan Rak Kun Krap, Thailand kocham cie, Polen


Hätte das Gebet der Kinder eine Wirkung, lebte nicht ein Lehrer mehr!


Es ist besser, eine Versicherung zu haben und nicht zu brauchen, als eine Versicherung zu brauchen und nicht zu haben.


Der Anwender steht immer im Mittelpunkt – und da steht er jedem im Weg.


Nach Bethlehem zu gehen, Treib Liebe uns dahin, Das Kindlein anzusehen Mit dankerfülltem Sinn. Es schuf dein mächtig Werden Die Welten groß und klein, Fürst Himmels, Fürst der Erden, Willst nun uns Bruder sein. Doch wo sind Diener, Knechte, Für deine Königsmacht? Kein Zepter trägt die Rechte, Wo ist des Thrones Pracht? Dich rief ja nur Erbarmen Mit unsrer Menschenschuld, Du wolltest auch mich Armen Befrein von Sündenschuld.


Du hast uns das Licht geboren, die Erlösung und das Heil. Was vor Zeiten wir verloren, ward uns neu durch dich zuteil.


Allzeit bereit.


“Bleib stehen und erhebe die Klage.”


Ab nach Kassel.


Scharfmacher, Brunnenvergifter, Hetzer, Lügner, Roßtäuscher, Viehhändler, Drecksack, Demagoge, Waffenhändler, Volksverdummer, Ehrabschneider…


Das Volk ist dumm, das macht der Kohl, er bläht nur unterm Schurze; den Kopf hingegen läßt er hohl. So herrscht im Reich, Ich sag: “Zum Wohl”! – politisches Gefurze.


Aufforderung an die Damen der Stadt: Nächsten Sonntag große Wohltätigkeitskirmes. Stellen Sie uns alle Gegenstände zur Verfügung, die in Ihrem Haus unbrauchbar geworden sind, andere aber immer noch glücklich machen können. Bringen Sie auch Ihren Gatten mit!


Der Krug geht so lange zum Brunnen – bis die Saison vorbei ist.


Das ist dafür und nochmals dafür wenn du je dazu kommst und es nicht tust dann sollst du nie dazu kommen es wieder zu tun. Cheers!


Hier ruht die ehr- und tugendsame Jungfrau Genovefa Roggenhuberin, betrauert von ihrem einzigen Sohn.


Er lebte fromm und recht Der hier erdruckte Bauernknecht. Zum Glücke war er ledig – Gott sei ihm im Fegefeuer gnädig!


Vergiß nicht, du bist unterwegs, und wenn Du unterwegs bist, bist du nicht am Ziel.


Jesus Christus ist das eine Wort Gottes, das wir hören, dem wir im Leben und Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.


Und wer nur Gutes im Gewicht eines Stäubchens getan, der wird es sehen. Und wer Böses im Gewicht eines Stäubchens getan, der wird es sehen.


Einer hat immer das Bummerl, einer muß immer verliern, ich hab‘ mein Lebtag das Bummerl, weil ich vom Glück ein Stiefkind bin.


Er und ich zusammen in einem Raum, das sind zwei Personen. Er allein in einem Raum und ich allein in einem Raum, das sind zwei andere Personen. Er allein in einem Raum und ich allein in keinem Raum oder umgekehrt oder anders oder früher oder später – wir zwei sind nicht zu zählen.


Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unsrem Leben. Drum wird dies eine Blatt allein uns immer, immer fehlen.


Herzensgüte ist der Adel des Lebens.


Das Wetter schlägt um, sobald ein Gelehrter die Gründe für seine Beständigkeit angibt.


Was Du im Leben hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein, Du hast gesorgt für Deine Lieben, tagaus, tagein. Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen, Du wolltest doch so gern noch bei uns sein, schwer ist es, diesen Schmerz zu tragen, denn ohne Dich wird alles anders sein. Was du im Leben hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Du hast gesorgt für deine Lieben von früh bis spät, tagaus, tagein. Du warst im Leben so bescheiden, nur Pflicht und Arbeit kanntest du. Mit allem warst du stets zufrieden, nun schlafe sanft in stiller Ruh’. Was du im Leben hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an dir verloren haben, das wissen wir nur ganz allein. Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.


Das Lächeln ist die Waffe der Schweigsamen.


Die zweite Hälfte des Lebens ist oft nur noch der Katzenjammer von der ersten.


Ich bin die Wärme deines Herdes an kalten Winterabenden. Ich bin der Schatten, der dich vor der heißen Sommersonne beschirmt. Meine Früchte und belebenden Getränke stillen deinen Durst auf deiner Reise. Ich bin der Balken, der dein Haus hält, die Tür deiner Heimstatt, das Bett, in dem du liegst und das Spant, das dein Boot trägt. Ich bin der Griff deiner Harke, das Holz deiner Wiege und die Hülle deines Sarges.


Das Leben ist wie Ketchup aus der Flasche: zuerst kommt gar nichts, dann alles auf einmal.


Ein Liebesnetz hab ich um dich gesponnen, zerreiß es, wenn du kannst.


Ich will’s Dir nimmer sagen, wie so lieb ich Dich hab, im Herzen will ich’s tragen, will stumm sein wie das Grab, Kein Lied soll Dir’s gestehen, soll flehen um sein Glück, Du selber sollst es sehen, Du selbst – in einem Blick. Und kannst Du es nicht lesen, was dort so zärtlich spricht, so ist’s ein Traum gewesen, dem Träumer zürne nicht.


Mütter halten ihrer Kinder Hände für eine Weile und ihre Herzen für immer.


Tagtraum ist überleben. Traumtag wäre Leben!


Trotz Schmerz und Enttäuschung gibt es keinen Zorn.


Und wenn uns auch das Schicksal auf allen Linien schlägt, bleibt immer noch die Haltung mit der man es erträgt!


Es scheint nur so, daß Zeit etwas Wirkliches ist, Zeit ist nicht wirklich.


Landwirte buchstabieren BSE: BAUERN STERBEN EINSAM.


Zu der höchst interessanten Feststellung, daß manchmal auch eine falsche Verbindung zu einer richtigen führen kann, kam ein Journalist in Mailand. Er lieferte den schlüssigen Beweis, daß allein in Mailand im Laufe eines einzigen Jahres 37 Eheschließungen auf telefonische Fehlverbindungen zurückzuführen waren.


Wie kann man doch so undankbar werden, wenn das Herz über die Menschen traurig ist! Da treten wir über einem Weh alles Gute, das uns bleibt, wie dürres Laub unter die Füße, und sehen düster an den kahlen Bäumen empor, und glauben an keinen Frühling mehr.


Sag’ mir nicht, dass ich nicht fliegen kann!


Man muß die Dinge nur aus der richtigen Perspektive sehen. Als Goliath den Israeliten entgegentrat, dachten alle Soldaten: Er ist so groß, den können wir niemals überwältigen. Auch David sah sich den Riesen genau an und sagte sich: Der ist so groß, den kann ich gar nicht verfehlen.


Für den Sieg gibt es keinen Ersatz!


Können Sie rechnen? – Dann rechnen Sie nicht mit mir!


Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das heißt: Er kann sich an alles gewöhnen!


Ein Dackel ist ein Tier, das halb so hoch ist wie ein Hund und doppelt so lang.


Disneyland ist die größte Menschenfalle, die je eine Maus gebaut hat.


Ein Engel ist ein Fußgänger, der zu spät zur Seite sprang.


Vater: ein Mann, der etwas geleistet hat, das Hand und Fuß hat.


Moderne Wohnung: Ort, wo man aufsteht, um das Radio abzustellen, und merkt, daß es das des Nachbarn ist.


Nicht nur Wohltun trägt Zinsen, auch Zinsen tun wohl.


Aus den Augen riechen.


Unser Installateur nimmt grundsätzlich keine Termine für montags an. “Da sind wir immer voll ausgelastet mit den von Heimwerkern am Wochenende angerichteten Schäden.”


Nach Mühsal der Schlaf, nach stürmischen Meeren der Hafen, nach Krieg der Friede, nach Leben der Tod. Labet die Seele.


Wie kommen die Juden zu ihrem Geld? Mit Arbeit, wie andere Leute auch.


Du findest diesen Stümpfer da famos! Natürlich! Neben ihm erscheinst Du groß!


Für viele ist heute die Beschäftigung das größte Glück.


»Verhältnismäßig jung« ist ziemlich alt.


Mut, das ist ganz sicher, gehört am notwendigsten von allen menschlichen Eigenschaften zum Glück.


Der Bauch ist der Mittelpunkt des Lebens. Hundert Krankheiten haben dort ihr Werden.


Du brauchst das Werk nicht zu vollenden, aber du darfst nie aufhören, es zu versuchen.


Ich glaub’, mich knutscht ein Elch.


Pessimisten finden zu jeder Lösung ein passendes Problem.


Ein Schauspielhaus ist unsere Welt; für jeden ist eine Roll bestellt.


Die Sonne scheint mit hellem Schein schon wieder auf mein Nasenbein.


Bürgerliche Karrieren enden in Sackgassen.


Die beste Zeit ist immer der nächste Augenblick.


Laß deinem Spültrieb freien Lauf.


Die Freundschaft ist für den Tag, die Liebe für die Nacht.


Der Mensch braucht ein Plätzchen Und wär’s noch so klein Von dem er kann sagen Sieh! Dieses ist mein Hier leb’ ich, hier lieb’ ich, hier ruh’ ich mich aus Hier ist meine Heimat Hier bin ich zuhaus.


Der Kuß berührt nicht nur das Fleisch, sondern das Herz.


Ihr da Ohm tut ja doch Watt Ihr Volt!


Von weitem gesehen, ist der Rand des Schattens die Linie des Lichts.


Es hilft kein grämlich Streiten das Leben zu besteh’n; selbst seine Schattenseiten sollst du bei Licht beseh’n.


Der Mantel gehört dem, der ihn trägt; die Welt gehört dem, der sie genießt.


Angesichts mancher Wirtschaftsprognosen liegt die Vermutung nahe, Kaffeesatzlesen den exakten Wissenschaften zuzuordnen.


Vater Staat wird uns noch unter Mutter Erde bringen.


Man sieht noch einmal die Dinge, die man verteidigen soll.


Der Affe im Zoo über die Besucher: Wie gut, daß sie alle hinter Gittern sind.


Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.


Ich bin alles, was war, was ist und was jemals sein wird. Niemals wird ein Mann erkennen, was hinter meinem Schleier liegt.


Der eine hat ein trautes Heim, der andere traut sich nicht heim.


Libertatem quam peperere majores digne studeat servareposteritas. Die Freiheit, die schwer errungen die Alten, möge die Nachwelt würdig erhalten.


Der Mensch kommt zur Welt mit Weinen und verlässt die Welt mit Weinen.


Eröffne Dir ein Arcanum! Packe Dein neu gedrucktes Buch in Maculatur und Pappendeckel auf das beste ein, gib es hernachmahls einem Becker, und wenn er das Brod aus dem Ofen gebracht, so schieße das Buch hinein lasse es ein Stund im Backofen stehn, doch so, daß es nicht braun wird, dann kannst du schlagen, wie Du willst, es ziehet sich nicht mehr ab.


Vor vielen Jahren kommst du auf die Welt gefahren, konntest schwimmen wie ein Hecht, hattest Beinchen wie ein Specht. Ich liebe dich du schönes Wesen wie ‘nen alten Kuhstallbesen.


Fluctuat nec mergitur. Von den Wogen geschüttelt, wird es doch nicht untergehen.


Betrübe dich nur nicht, zu kleingebrüstes Kind, Weil deine Pietzchen kaum so groß wie Erbsen sind. Deswegen findt sich doch ein Käterchen zum Mietzchen, Ist nur das Täschchen gut, wer fraget nach den Pietzchen?


Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum, Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.


Herzdenken Mit dem Herzen denken ist meine Devise! – Dem Geist Liebe zu schenken, der Seele Nahrung anzubieten! – Mit des Körpers Händen Geist und Körper zu erfühlen, wo sie nach außen enden und wieder in den Leib ziehen! – Der Gegensätze Geränke tut sich auf als des Lebens Gespiele! Es ist der Zeit Gespende daß man augenblicks hat zu verdienen! – Mit dem Herzen denken bereitet Vergnügen! – Dem Geist Liebe zu schenken im Tun den Frieden!


Alte und moderne Kunst Diese Frage ist jedesmal wieder gestellt worden, wenn eine junge Generation sich unterfing, an den ehrwürdigen Säulein hergebrachter Kunstanschauung zu rütteln.


Eines Nachts träumte mir, ich sei in einen Laden gegangen. Hinter der Theke stand ein Engel. Ich fragte ihn: “Was verkaufen Sie?” Der Engel antwortete freundlich: “Alles, was Sie wollen.” Da begann ich aufzuzählen: “Dann möchte ich Eltern, die sich gern mit ihren Kindern beschäftigen, die Zeit haben, Geduld, und die sich nicht vor ihren Kindern streiten. Dann brauche ich noch die Abschaffung jeglicher Gewalt gegen Kinder und mehr Gemeinschaftssinn und Liebe, Liebe ohne Ende… Da fiel mir der Engel ins Wort: “Entschuldigen Sie, mein Herr, Sie müssen mich falsch verstanden haben. Bei mir gibt es keine Früchte, nur Samen!”


Die Meinungen der Menschen gleichen einander so wenig wie ihre Gesichter.


Was du in deinem Herzen für deinen Freund empfindest, das empfindet auch er für dich.


Dû bist mîn, ich bin dîn: des solt dû gewis sîn, dû bist beslozzen in mînem herzen; verlorn ist das sluzzelîn: du muost immer drinne sîn. (Du bist mein, ich bin dein, Dessen sollst du gewiß sein. Du bist eingeschlossen In meinem Herzen; Verloren ist das Schlüsselein: Du sollst immer darinnen sein.)


Dem Schein des Glücks fällt Wirklicher zum Opfer.


Wehe dem Haus, dessen offene Fenster nur Dunkelheit hereinlassen.


Verschließe dein Haus nicht vor dem Fremden.


Körper und Seele brauchen einander wie Mann und Weib.


Ein Bündnis und eine Familie sind wie ein Steinhaufen: Du nimmst einen einzigen Stein heraus, und das Ganze bricht auseinander.


Zwei Frauen im Hause – ewiger Zank.


Man darf eine Frau nur mit ihrem Einverständnis heiraten.


Eine Frau zieht einen armen Jüngling einem reichen Greis vor.


Eine ordentliche Frau tut, was ihr Mann will.


Man sagt zur Biene: Ich verzichte auf deinen Honig – verschon mich mit deinem Stachel.


Es ist eine Schande für den Löwen, vor einem Fuchs zu weinen.


Der Kluge reist im Zuge.


Manche Menschen verwenden ihr ganzes Leben nur dazu, um reich sterben zu können.


Stein und Mörtel bauen ein Haus. Geist und Liebe schmücken es aus.


Welchem Dinge glichest du gestern, Seele, welchem Dinge gleichest du heute? Gestern aß und trank ich, heute sind mir meine Gedanken voll. Gestern fegte und begoß ich, heute stieg ich auf den Kehricht hinauf. Gestern glich ich einer Rose an ihrem Stengel, heute ist sie an ihrer Stelle vertrocknet.


Denk an uns, damit wir leben. Gott, du liebst das Leben! Schreibe uns in das Buch des Lebens, um deines namens willen, lebendiger Gott.


Einzig bist du und keiner ist vergleichbar dir. Gott aller Welt. Du bist ohn’ Anfang und ohn’ End, du hast die Macht, bist der Regent.


Freundlichkeit erobert Herzen.


Wasser nimmt alles weg – nur schlechte Reden nit.


Hic et nunc. (Hier und jetzt.)


Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht was in ihr vorgeht.


Margarine im Sinne dieser Leitsätze ist Margarine im Sinne des Margarinengesetzes.


Gewürzmischungen sind Mischungen von Gewürzen.


Brot und Wein das sind die Zeichen, die man heute dir wird reichen. Laß sie Himmelsspeise sein und bewahr dein Herz dir rein. Freue dich über diesen Tag, den man nicht vergessen mag.


Der Mensch schuldet dem Kind das Beste, was er zu geben hat.


Ein Wandermönch hörte im Jahr 600 n.Chr. das Postulat von Papst Gregor in Rom. Dieser verkündete: “Opfert Euer Liebstes!” Der arme Mönch holte ein Kätzchen aus seinem Ärmel hervor. Der Papst jedoch winkte lächelnd ab und holte aus seinem Ärmel ebenfalls eine Katze.


Als Kind in Glück und Leid schlich langsam mir die Zeit. Als Jüngling stolz und kühn spazierte sie dahin. Als reifer Mann zuweilen sah ich sie furchtbar eilen.


Aus des Schicksals dunkler Quelle rinnt das wechselvolle Los, heute stehtst du fest und groß, morgen wankst du auf der Welle.


Ein Becher ist gut für die Gesundheit, zwei machen dich fröhlich, drei verdreifachen deinen Geist und viele machen dich unglücklich.


Ein Intellektueller ist einer, der mehr Wörter benutzt, als er eigentlich braucht, um mehr zu sagen, als er weiß.


Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint. Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht spüre. Ich glaube an Gott, auch wenn ich ihn nicht sehe.


Wissen und Gewissen machen den Ratsherrn.


Die Weisheit jagt mich, aber ich bin schneller.


Nicht alle, die sich hier befinden sind es, noch befinden sich alle hier, die es sind.


Wein und Weiber sind auf Erden aller Weisen Hochgenuß, denn sie lassen selig werden, ohne daß man sterben muß.


Alles, was vorüber gehet, sehet wie es um uns stehet, was ihr seid, das waren wir, was wir sind, das werdet ihr.


bibe, tace, lava – trinke, schweige, bade!


Keiner weiß so viel wie wir alle zusammen.


Dinge haben einen Ursprung und ein Ende. Wissen, was zuerst und was zuletzt ist, bedeutet, dicht bei Tao zu sein.


Wanderer achte die Natur und Kunst und schone ihre Werke.


Wenn du den Frieden willst, pflege die Gerechtigkeit. Si vis pacem, cole institiam.


Der alte Arzt spricht Latein. Der junge Arzt spricht Englisch. Der gute Arzt spricht die Sprache seines Patienten


Wenn die Weißen ihr Lebtag Böses tun und dann wenn es zum Sterben kommt, bereuen, ist alles gut, aber bei uns ist das anders. Wir müssen stetig Gutes tun unser Leben lang. Wenn wir Mais und Fleisch haben, und von einer Familie wissen, das sie nichts hat, teilen wir mit ihnen. Wenn wir mehr Decken haben als wir brauchen, müssen wir denen abgeben, die bedürftig sind.


Suchst du das Glück, schau vorwärts, aufwärts, nie zurück!


Heimat ist nicht der Ort, sondern die Gemeinschaft der Gefühle.


Beerdigt ist nicht beendigt, Geendet ist nicht vollendet.


Es tut im Grabe hier der gute Mann, was er im Leben einst getan; er ruht.


Glück und Unglück, beides trag in Ruh! Alles geht vorüber und auch du!


Hier ruhen meine Gebeine, Ich wollt’, es wären deine.


Nun genügt ein Grab ihm, dem die ganze Welt nicht genug war.


Tot ist nur, wer vergessen wird. Drum gedenket meiner, damit ich ewig lebe.


Das, was Ihr seid, waren wir. Das, was wir sind, werdet Ihr sein.


Nicht länger klag um mich, wenn ich dahin, als dumpf die Totenglocke klagt vom Turm, der Welt bezeugt, daß ich geflohen bin, aus dieser feilen Welt zum niedren Wurm. Nein, denk bei diesen Versen nicht der Hand, die sie Dir schenkt, so sehr lieb ich Dich, daß lieber aus dem Sinn ich Dir entschwand, als daß der Schmerz Dich quälen soll um mich. Ach blickst Du, sag’ ich, dann auf dies Gedicht, wenn ich schon Asche bin im dunklen Grund, dann nenne meinen Namen nicht, aus Liebe laß verstummen Deinen Mund, damit die Welt in ihrem klugen Sinn, Dich nicht verspotte, weil ich nicht mehr bin!


Suche mich nicht hier, suche mich in deinem Herzen! Wenn ich mir dort kein Denkmal gesetzt habe, so war mein Leben umsonst.


Wer hier eintritt, lasse allen Verstand draußen.


Hier liegt der Börsenhändler “Wichtig”, sein Leben lang lag er schief, jetzt liegt er richtig.


Zum Paradies mögen Engel dich geleiten.


Viel geplagt und viel bemüht hat er sich im Leben; möge Gott im Jenseits ihm den Lohn der ewigen Ruhe geben.


Nach getaner Arbeit darfst du ruh’n.


Ich gehe jetzt nach oben.


Es ist schwer, wenn sich zwei Augen schließen, zwei Hände ruh’n, die immer froh geschafft. Wenn auch die Tränen unaufhaltsam fließen, gibt ein Gebet stets Zuversicht und Kraft.


Es ist genug.


Die Blume auf dem Sarg verwelkt, aber unsere Hoffnung auf Auferstehung darf aufblühen im strahlenden Lichte des österlichen Herrn.


Das Licht ist nicht erloschen.


Des Lebens Kampf ist nun zu Ende, vorbei ist aller Erdenschmerz.


Sei uns willkommen, Herre Christ, der du unser aller Herre bist. Gott ist geboren, unser Trost, der hat durch sein Kreuz die Welt erlöst. Kyrieleis.


Eigenkapital muß die höchstmögliche Rendite bringen!


Von Eichen sollst du weichen, doch Buchen mußt du suchen. (Alte Gewitterregel)


Hätte ich kein Hoffen auf die Erlösung, würde es nichts geben, um dafür zu leben.


Gott blies und sie verschwanden.


Wer Ideen pflanzt, darf ihr Wachstum nicht fürchten.


Sei nicht der Erste dem neuen nachzujagen, noch der Letzte dem Alten zu entsagen.


Ich dir nix pumpen, du böse. Ich dir pumpen, du nix wiederkommen, ich böse. Besser du böse.


Wir nehmen keine Lüge übel, die uns schmeichelt, und keine Wahrheiten, von denen sich Andere getroffen fühlen.


Am 21. März wurde von den Kelten das Vogelfest »Alban Eiler« gefeiert. Dieses Fest markierte den Beginn des Frühlings. Traditionsgemäß ging das Volk von der Morgendämmerung bis zum Vormittag hinaus, um auf die Rückkehr der Zugvögel zu warten. Wenn dies erfolgreich war, wurde in der Gewißheit des angebrochenen Frühlings anschließend geschmaust und gefeiert. Die heutige Verbindung von Eiern und Küken mit dieser Zeit ist ein Überrest der druidischen Beziehung.


Lass deine Liebe der Sonne gleichen, die alle Geschöpfe der Erde bescheint und keinen Grashalm dem anderen vorzieht.


Im Verzug liegt Gefahr. Periculum in mora.


Der Mensch muß dem Menschen begegnen, die Völker einander als Brüder und Schwestern, als Kinder Gottes. In dieser gegenseitigen Verständigung und Freundschaft, in dieser heiligen Gemeinschaft müssen wir auch mit dem gemeinsamen Werk und der gemeinsamen Zukunft der Menschen beginnen.


Hopfen und Malz erleichtern die Balz.


Das, was du “notwendige Ausgaben” nennst, wird immer wachsen – bis zur jeweiligen Höhe deines Einkommens.


Wenn dein Vorgesetzter wütend ist, antworte mit Schweigen! Streitbare Antworten bringen Stöcke.


Credendo vides. Wer glaubt, wird sehen.


Kunden gesucht, Kenntnisse nicht erforderlich. Auskünfte an der Kasse.


Unter Pflicht verstehen wir immer das, was andere tun sollen.


Die schwachen Momente des Kopfes sind oft die schönsten Stunden des Herzens.


Jeder Tag bringt den Kampf. Nur der letzte bringt den Frieden.


Mit dem Entsagen wird man reif. Wer nicht entsagen lernt, hält nicht Schritt mit den Maßen seiner Jahre.


Der Papst und ein Bauer wissen mehr als der Papst allein.


Denke nie, gedacht zu haben, denn das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken. Denn wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur du denkst, aber richtig denken tust du nie!


Sanierungsdevise: Besser schnelle Amputation als langsames Ausbluten.


“Kein vernünftiger Mensch käme auf die Idee, mit Gabeln zu stricken. Warum sollte ich dann wohl mit Stricknadeln essen?”


Wir sind wie der Löwe in der Fabel, der seine Reißzähne beschimpft, sobald ihm das Opfer geschmeckt hat.


Weder das Prestige deines Themas, noch die Macht deiner Instrumente, die Breite deiner Kenntnisse und die Sorgfalt deiner Planung werden jemals die Originalität deines Denkens und die Schärfe deiner Beobachtungen ersetzen.


Eine nicht ernstlich gemeinte Willenserklärung, die in der Erwartung abgegeben wird, der Mangel der Ernstlichkeit werde nicht erkannt werden, ist nichtig.


Jede Gesellschaft, in der die Garantie der Rechte nicht zugesichert und die Teilung der Gewalten nicht festgelegt ist, hat keine Verfassung.


Die Gefahr ist groß, Gottes Stimme zu überhören. Darum beten wir: Herr, gib Acht auf uns, denn das Meer ist so groß und unser Boot ist so klein.


Alt kann nur das Neue werden.


Der Rhein Deutschlands Strom, nicht Deutschlands Grenze.


Ich vermute, daß, solange es Menschen auf dieser Welt gibt, diese Wörterbücher veröffentlicht werden, in denen Unbekanntes in Begriffen definiert wird, die ebenfalls unbekannt sind.


Wie kann eine Firma ruiniert werden ? 1.Spielen, 2.Frauen, 3.Techniker im Vorstand.


Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.


Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst – sofern es kein Geld kostet.


An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen …. nicht an den Versprechungen.


Am Anfang war der Computer…


Weihnacht kommt näher, die Gänse werden fetter, gebt einen Groschen dem armen alten Bettler.


Wat jeschenkt, bleibt jeschenkt! Kommt nich widder in’t Haus jerennt.


Lieber guter Nikolaus, lösche unsre Vieren aus, mache lauter Einser draus. Bist ein guter Nikolaus.


Im männlichen Gehirn ist das größte Zentrum mit den Worten „Autofahren“ ausgefüllt, gestaffelt nach Größe, folgen die Protz- und Prahldrüse, die Kritik-Ignoranz-Stelle, der Beantwortung-von-persönlichen-Fragen-Vermeidungsbereich und der Baucheinzieherreflex. Verschwindend klein hingegen sind das Beifahrer-Toleranz-Zentrum, das Wissen über Hausarbeiten und die Zielsteuerung beim Pinkeln.


Handlungen sprechen lauter als Worte – aber nicht so oft.


Ach du großer Gott, was läßt du mir für kleine Kartoffeln wachsen.


Auch ein dünner Baum belebt die Landschaft.


Alle sieben Jahre ein Flohjahr. Alle sieben Jahre ein Raupenjahr. Alle sieben Jahre ein Käferjahr. Alle sieben Jahre ein Krankenjahr.


Sich in Glück und Unglück schicken, sind zwei Werk’ von Meisterstücken.


Eine Entschuldigung, der noch Spuren des Grolls oder der Unschlüssigkeit anhaften, ist keine. Worauf es vor allem ankommt, ist die Wahl des richtigen Zeitpunkts. Verzeihung zu erbitten oder zu gewähren, erfordert Vorbereitung, eine emotionale Umstellung von Angriffslust auf Versöhnlichkeit. Die Bereitschaft zur Abbitte kann die Folge plötzlicher Einsicht sein; manchmal kostet sie eine schlaflose Nacht oder kommt erst nach längere Schmollzeit. Welchen Weg man auch wählt, man muß ihn gehen. Eine Entschuldigung ist wie ein Brandopfer: Bringt man es nur halbherzig dar, verfehlt es seinen eigentlichen Zweck.


Ihr habt die Uhren, wir haben die Zeit.


Wenn Sie mir den Parkplatz nehmen, dann nehmen Sie bitte auch meine Behinderung.


In der alten norwegischen Festungsstadt Frederikstad nahe Oslo sind die Kasernen aus dem 18. Jahrhundert, die man sogar noch heute militärisch nutzt, nach dem sogenannten Kalenderplan errichtet worden: Die vier Eingänge stellen die Jahreszeiten dar, die zwölf Kamine die Monate, die 52 Zimmer die Wochen und die 365 Fenster die Tage des Jahres. Die 24 Scheiben pro Fenster sind die Stunden des Tages und die 60 Türen die Minuten der Stunde.


Ankommen statt Umkommen!


Eile tötet.


Männer sind wie Toiletten – entweder besetzt oder beschissen.


Antragsteller, die ein Antragsformular wünschen, müssen ein Antragsformular ausfüllen.


Es sei verliebt, wer nicht geliebt hat; wer geliebt hat, sei verliebt.


So paradox es scheinen mag, es gibt einen Weg, den man zurücklegen kann und muß, aber es gibt keinen Reisenden. Handlungen werden ausgeführt, aber es gibt keinen Handelnden.


Anonym Ick sitze da und esse Klops. Mit eemal kloppt’s. Ick kieke hoch und wundre mir, Mit eemal jeht se uff die Tür. Ick stehe uff und denk nanu, Jetzt is se uff, erst war se zu. Ick jehe hin und kieke: Und wer steht draußen? Icke!


Aus den Taten beurteilen wir den Menschen, aus den Motiven den Charakter.


Äußere Eleganz läßt die innere Schäbigkeit umso stärker hervortreten.


Ein Mann kommt in den Himmel. Was ist er dann? Ein Engel! 100 Männer kommen in den Himmel. Was sind sie dann? 100 Engel! Alle Männer kommen in den Himmel. Was ist dann? Friede auf Erden!


Mitleid ist die Waffe des Gegners in den eigenen Reihen.


Kultur wird niemals die Muße des Arbeitenden ausfüllen, da sie nur die Arbeit des Müßiggängers ist.


Schon Manchen hat des Schicksals Zorn Ganz jäh gefaßt beim Schopfe vorn’; Doch weil er ohne Angst und Scheu Sofort schlug tüchtig aus dabei, Hat sich das Schicksal dran ergötzt, Daß muthig er sich widersetzt, Und warf ihn, statt ihn durchzubläu’n, Mit einem Schups in’s Glück hinein!


Überall ist Gott zugegen.


Mit Pump fang’ an, mit Krach hör’ auf, Das ist der neu’ste Lebenslauf.


Wer des Waisen Gut ungerecht frißt, der frißt sich Feuer in seinen Bauch.


Manchmal ist es Muth, sich nicht zu vertheidigen.


Wer mit ernsten, schweren Tritten Durch das Leben kommt geschritten, Kämpft im Schweiß des Angesichts Und erringt oft schließlich – nichts! Doch, wer mit Humor, dem kecken, Off’nen Blicks kann Herzen wecken, Der erwirbt mit Recht und Fug Sich Fortunas Gunst im Flug.


Wer Pechvogel ganz und gar, Findet selbst im Fisch ein Haar.


Lotterielose sind Quartierzettel ins Armenhaus.


Alle Menschen, welche leben, Alle, wie sie sich auch geben, Tragen Masken bis zum Grab; Nur in tollen Faschingstagen, Wenn sie Narrenmasken tragen, Da nur fällt die Maske ab.


Unsere Rechte und die Pflichten der anderen kennen wir stets genau.


Blasirtheit ist die Caricatur der Resignation.


Man tut oft viel und tut im Grunde doch nichts, weil man das nicht tut, was man tun soll.


Die Lüge geht durch die halbe Stadt, Bis die Wahrheit die Stiefel anhat.


Soll, was du bringst, genießbar sein, Muß Stoff und Form zusammenpassen: – Und ich verzichte auf den Wein, Wird er serviert in Kaffeetassen.


Wenn einer über Abwesende schimpft, sagt er dir: nur deine Anwesenheit hält mich ab, auch über dich loszuziehen.


Aachener Kritische Revue: ….aber das ist eben der heikle Punkt. Es geht damit genau so, wie mit der Abrüstung bei den Militärstaaten: Keiner will der erste sein.


Daß man sein Herz verloren, merkt man selbst; daß man den Kopf verloren, merken die anderen.


Nichts wüster, als ein Diamant von reinstem Wasser – an schmutz’ger Hand.


“Warum setzt man die Brille auf die Nase?” – “Weil immer der Untere den Fehler der Oberen tragen muß.”


Heb’ unverzagt das Haupt empor, Will dich das Unglück niederdrücken. Wie schauerlich der Abgrund auch, Er läßt sich dennoch überbrücken. Nicht immer weil das Glück im Thal, Oft weilt’s auf steilem Felsenrücken; An Stellen, wo du’s nie geahnt, Kannst du die schönsten Blumen pflücken.


An den leuchtenden Beispielen ist schon gar manches Original gestorben.


Nichts ärgert einen Bescheidenen mehr, als wenn man diese Tugend begründet findet.


Die Ideen haben ihre Ahnen, wie die Menschen.


Das Gemüth regiert, der Verstand herrscht.


Dem Unglücklichen ist nichts so treu als sein Gedächtnis.


Der Höhepunkt der Zivilisation ist immer und überall in jedem menschlichen Dinge der Anfang des Sinkens.


Nichts haßt der wahre Dilettant mehr als den Kritiker; nichts haßt der wahre Kritiker mehr als den Dilettanten.


Es gibt Leute, die eitel genug sind zu glauben, sie hätten allenthalben Neider, obschon ihnen wenig Beneidenswerthes eigen ist.


Es ist ein Vorrecht des Menschen, mit Bewußtsein Dummheiten zu machen.


Wer die Menschen ehren will, Muß ein krummes Rückgrat haben; Wer den Menschen wehren will, Muß gewalt’ge Fäuste haben; Wer die Menschen lehren will, Muß gesunde Lungen haben; Doch wer sie bekehren will, Der lasse sich begraben.


Nur das Echte ist wahr und das Wahre echt.


Ärgere dich über nichts, sonst wirst du dich bald über alles ärgern!


Geistesarmut ist viel schlimmer als Leibesarmut, die allerschlimmste Armut aber ist die Herzensarmut.


Der hat alles, der nichts will.


Wer entbehren kann, ist auf dem Wege zur Unabhängigkeit.


Ein Frau wird alt, wenn sie anfängt, ihre Putzmacherin zu wechseln.


Eure Weiber sind euch ein Acker. Gehet zu euerm Acker, von wannen ihr wollt.


Lebe, um zu lernen, lerne, um zu leben.


Jeder erste Schritt ist Alles, Ist erst dieser fehl gethan, Ach, so nimmt des ersten Falles Sie dein Schutzgeist nicht mehr an.


Was haben die Menschen schon alles erdacht, Und scheinen weit mehr noch zu wittern! – Am weitesten haben sie’s darin gebracht, Das Leben sich selbst zu verbittern.


Es gibt ein Wort, das sinngemäß lautet: “Fürchte weniger, hoffe mehr! Jammere weniger, atme mehr! Rede weniger, sage mehr, und alle guten Dinge des Lebens werden dir gehören!” Dabei fällt mir am meisten auf, daß “Fürchte weniger” an erster Stelle steht, um alle guten Dinge zu erlangen. Mut, denke ich, ist in dieser Welt wohl am ehesten vonnöten.


Früher hatten die Kinder Rotznasen, heute haben die Rotznasen Kinder.


Lieber Gott, laß’ Feierabend werden. Wenn’s geht, dann noch vorm Frühstück.


Morgengrauen ist das Grauen, das den Menschen überfällt, wenn er an seine Arbeit denkt.


Der Ehestand ist wohl deshalb der ›heilige‹, weil er so viele Märtyrer zählt.


Wenn Unglück folgt der Zeit des Glücks, Wie schade ist es dann, Daß man der Zeiten Wechsel Nicht protestieren kann!


Arbeit und Pflichtgefühl stählen Charakter und Gesundheit.


Wie es der alte Spruch befiehlt, So liebt’ ich Wein stets, Weib und Lieder, Doch kam ich dabei übel an Und thät’s wahrhaft nimmer wieder. Die Weiber fand ich alle falsch, Die Lieder hab’ ich falsch gesungen, Und nun hat der gefälschte Wein Mich schließlich auch noch umgebrungen.


Kein Musikalisch Werkzeug Nährt seinen Mann mehr, merkt’s Euch! Es wächst trotz Dünger und Guano Kein Halm aus dem Fortepiano; Zu keinem grünen Zweige Bringt’s Einer mehr auf der Geige, Fagott und Clarinette Macht einen auch nicht fette, Eins nur hilft allermaßen: Mit Andern in ein Horn zu blasen!


Weh’ ob aller Lebensfreuden, Strenge stoß’ ich sie zurück, Denn der Schlangenblick der Leiden Lauert hinter jedem Glück. Und der Schicksalsspruch der Nornen Tönt in’s Ohr mir gellend laut: “Keine Rose ohne Dornen, Keine Mitgift ohne Braut.”


Wer Werth besitzt, ist gern allein Mit sich und den Gedanken sein Auf allen Lebensgängen; Doch eine ›Null‹ hat dessen bang, Ja, eine Null fühlt stets den Drang, Sich andern anzuhängen.


Wer entsagen und verzichten kann, ohne zu entbehren, der genießt das Leben viel reiner als der, dessen Ansprüche und Wünsche nicht im Gleichklang zu einen Verhältnissen stehen.


Ein ganzer Unsinn hört sich besser an als ein halber.


Das Geld! Das Geld! Es ist der Teufel, Ein Kind der Hölle sicherlich, Ein Fluch der Menschheit ohne Zweifel, Denn jeder will es nur für sich. Das Geld ist Gift, gefährlich immer, Ein großes Übel früh und spat, Eins nur weiß ich, das noch schlimmer Und das ist: wenn man keines hat!


Das Weib, deß Züge und Gestalt Der Schönheit Weihe tragen, Darf herzlos, lieblos sein und kalt, Es wird d’rob keiner klagen; Die Schönheit wiegt in Trug sie ein, Daher die vielen Zecher, Die blöde schlürfen sauern Wein, Wenn golden nur der Becher!


Ein Trinker saß beim Glase, Der Kopf war ihm so schwer, Denn seine rote Nase Bekümmerte ihn sehr. Mein lieber, sei’n Sie munter; Das ist der Welten Lauf: Als Rheingold fließt’s hinunter Als Kupfer steigt’s herauf.


Wenn du Jemand’s Charakter hast enthüllt Und hältst ihm vor sein eigen Spiegelbild Recht ungeschmeichelt, ehrlich, offen: Gelang auch noch so gut das Konterfei, Er glaubt dir nicht, daß er getroffen sei – Doch sicher fühlt er sich getroffen.


Ihn plagt sein Geld: drum will er es In Aktien verwandeln, Will in der Schweiz mit Schweizerkäs, Mit Eis nach Island handeln; Auch hält er es für passend sehr, Nach China Thee zu schicken Und die Sahara mehr und mehr Mit Streusand zu beglücken.


Die Frau eines gescheiten Mannes zu sein, ist eine große Aufgabe, die eines dummen aber noch eine viel größere.


Das ist so mancher Menschen Brauch: Sei edel deine Handlung auch, Man nimmt sie dir doch schief; Wer selbst von wahrer Großmuth fern, Der wittert hinter allem gern Ein schmutziges Motiv.


Der schmutzigste Kerl kann durch seine Anwesenheit glänzen.


Nichts stählt so sehr des Weibes Herz, Als Liebesschmerz; Noch eben angsterfüllt und schwach Tönt’s plötzlich jeden Schwerthieb nach, Als wär’s von Erz.


Man kann nur den Menschen »böse« sein, denen man »gut« ist.


Ein gebrochener Finger heilt von selbst, aber nicht eine gebrochene Persönlichkeit.


Musik ist das Volapük der Herzen.


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