Upanishaden

Wer dieses Leben kennt, der hat dieses Leben überwunden.


Was nicht gesehen werden kann und jenseits des Denkens ist, was ohne Ursache oder Teile ist, was weder wahrnimmt noch handelt, was unwandelbar ist, alldurchdringend, allgegenwärtig, feiner als das Feinste, das ist das Ewige, von dem die Weisen wissen, dass es die Quelle von allem ist. So wie eine Spinne ihren Faden ausspinnt und ihn in sich zurücknimmt, so ist die ganze Schöpfung aus dieser Kraft heraus gewoben und kehrt in sie zurück. So wie Pflanzen in der Erde wurzeln, so werden alle Dinge aus dieser allgegenwärtigen Energie unterhalten. So wie ein Haar aus eines Menschen Kopf wächst, so entsteht alles aus dieser unendlichen Intelligenz!


In der Dunkelheit sind jene, die nur die Welt anbeten, aber in größerer Dunkelheit solche, die nur das Unendliche anbeten. Jener, der beides akzeptiert, rettet sich vor dem Tode durch das Wissen um das Erstere und erlangt Unsterblichkeit durch das Wissen um das Letztere.


Wer Gott erkannt hat, streift alle Fesseln von sich, und nach den entschwundenen Leiden streift er Geburt und Tod ab.


Die geraten ins Dunkel, die sich nur mit der Erkenntnis des Endlichen beschäftigen, aber die geraten in ein noch größeres Dunkel, die sich nur mit der Erkenntnis des Unendlichen beschäftigen. Die geraten ins Dunkel, die nur nach dem Vergänglichen streben. Aber die geraten in noch tieferes Dunkel, die nach dem Ewigen streben. Wer da weiß, daß Vergängliches und Ewiges eins sind, die überschreiten den Abgrund des Todes.


Dort sind die Welten der Dämonen, die Regionen der tiefsten Finsternis.


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