Volker Baumunk

… und durch Freundschaft dringt heimlich Liebe ins Herz…


gegangen und verirrt in die sehnsucht hinein fliegt ein vogel allein der sonne entgegen ihm nach folgt schwerer regen er bewehrt sich im sturm findet halt auf dem turm bald dreht er sich um doch die hoffnung bleibt stumm mit wehmut im herzen und mancherlei schmerzen in die sehnsucht hinein fliegt er wieder – allein


Gibt es so was, daß man einander versteht, sich mag, sich vielleicht wirklich verliebt, aber es nicht wahrhaben möchte, sich nicht traut, weil man wieder Angst hat, sich zu verbrennen?


Tränen der Schuld, des Mitleids und der Trauer fließen hinab in diese Grube, dann fällt die erste Schaufel Erde, bald werden Blumen wachsen auf diesem Grab, und auf dem Kreuz wird stehn: Hier ruht meine vergangene Liebe. Ich wende mich ab, trete zurück, und gehe einen neuen Weg.


Die Sonne, die uns tags noch wärmte, sinkt abends, manchmal schon verlassen von den sie begleitenden Wolken, ins Meer. Und die Nacht in der Wüste wird kalt. Die Hoffnung, die wir haben, ist die Sonnenwärme des nächsten Tages, die Gewißheit, die wir aus Erfahrung haben, ist die Kälte der kommenden Nacht in der Wüste.


Die erste Camel, früh schon am Tage geraucht, schmeckt immer noch bitter, die letzte am Abend, und die Schachtel ist leer, hat diesen bitteren Beigeschmack verloren – ob sich das aufs Leben übertragen läßt?


Man kann den Winter als kalte und dunkle Jahreszeit bezeichnen. Ich will ihn fühlen als Zeit der wirklich wärmenden Feuer. Ist das bereits Realität oder nur verschwommene Hoffnung?


Steh am offenen Fenster, atme tief die kalte Winterluft ein. Mich friert. Denk an Dich, möchte meine Liebe endlich leben, doch Du sagst: “Laß mir Zeit, bitte”. Schließe das Fenster, es wird allmählich wieder warm im Zimmer und in mir…


Stand wieder am Fenster erinnerte meine Träume, deine Worte du wolltest Zeit: bleibst bei ihm die Sonne sank unter Tränen an jenem Tag schloß das Fenster die Nacht wurde kalt weiß, bald gibt es ein neues Morgenrot und auch einen klaren Himmel: Träume bewahren Sehnsucht erfüllen Liebe fühlen Worte leben


Jammervolle Tränen liefen über dein Gesicht, vom Weinen gerötete Augen sprachen von Wehmut und Schmerz. Sanftmütige Tränen liefen über dein Gesicht, unsicher fragende Augen verrieten deine Zweifel, deine Sehnsucht. Deine Tränen zeigten mir den fühlenden Menschen hinter deinem Gesicht. Deine Augen erlaubten mir den Blick in deine Seele. Dafür dank ich dir.


Worte sind wie brennende Kerzen, du kannst dir an ihnen wehtun, aber du kannst dich auch an ihnen wärmen, und dein Herz und deine Seele ergreifen lassen.


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