WEIN GEIST WORTE

Alter Wein und junge Männer, // Sind bei Frau'n der große Renner. // Alter Wein und junge Weiber // Sind die besten Zeitvertreiber.


Bist Du beim Weine, so bleibe dabei, // Die Frau zu Haus' schimpft nachts um zwei genauso wie um drei!


Bist du durstig, kehre ein // Und trink ein Glas von meinem Wein. // Er ist süffig, klar und gut, // Ist unverfälschtes Rebenblut.


Dann leeret in Andacht den Becher; // Der Wein ist dem Himmel entstammt. // Seit Noah, dem Urahn der Zecher, // Ist Trinken ein heiliges Amt.


Das Leben ist ein Kampf, // Die Liebe ein Krampf, // Die Schule ein Überdruss, // Der Wein ein Hochgenuss.


Das Trinken lernt der Mensch zuerst, // Viel später erst das Essen. // Drum soll er auch aus Dankbarkeit // Das Trinken nicht vergessen.


Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, // Dem Menschen Bier und Rebensaft, // D'rum danke Gott als guter Christ, // Dass Du kein Ochs geworden bist.


Der Eltern Fleiß sei hoch geehrt, sie haben keinen Dank begehrt. Drum wird er still und wohlbedacht an diesem Fasse dargebracht (Weinfass-Spruch).


Der größte Feind des Menschen wohl, // Das ist und bleibt der Alkohol. // Doch in der Bibel steht geschrieben: // "Du sollst auch Deine Feinde lieben".


Der liebe Gott hat nicht gewollt, // Dass edler Wein verderben sollt', // D'rum gab er uns nicht nur die Reben, // Er hat uns auch den Durst gegeben.


Der Wein hält nichts geheim.


Der Wein ist kein Narr, aber er macht Narren.


Der Wein, der gilt als Sorgenbrecher, // Doch lediglich für frohe Zecher; // Denn wer ihn baut und will verkaufen // Kann öfter sich die Haare raufen!


Der Wein, der nicht getrunken wird, // Hat seinen Beruf verfehlt. // Deshalb sollten wir jetzt schleunigst aktiv werden // Und die Gläser erheben. – Prosit!


Der Wein, er ist des Goldes wert, // Er lindert alle Schmerzen, // Er macht die Dummen oft gelehrt // Und bessert böse Herzen.


Der Weise schießt nicht über's Ziel, // Er trinkt bedächtig, aber viel.


Die Lese ist aus, // Wir kommen jetzt vom Weingart' nach Haus. // Die Trauben sind Gold und sind Edelstein. // Der Winzer, der wird wohl zufrieden sein.


Die Rebe ist ein Sonnenkind // Sie liebt den Berg und hasst den Wind.


Du edler, reiner Geist, // Der Du mich jetzt nieder schmeißt! // Schmeißt Du mich wieder nieder // Trink' ich Dich sicher wieder!


Ein freundliches Wort, ein guter Wein, // Dann wird der Gast zufrieden sein!


Ein guter Wein braucht keinen Austrommler!


Ein guter Weißwein zum Trinken, // Ein zarter Fisch zum Essen, // Das läßt alle Sorgen vergessen.


Ein leeres Fass taugt nichts ohne Nass, // Wie ein Mensch ohne Kraft, ohne Blut, ohne Saft.


Ein Wein, der kneift, // Ein Weib, das keift: // Zehn Schritte bleib' // Mir das vom Leib!


Eine Weinkarte mit Phantasie gelesen ist fast so schön wie voll gewesen.


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