Weisheit

Alter ist kein Verdienst, sondern Gnade.


Angelo Roncalli, Nuntius in Paris, und der Oberrabiner der Hauptstadt wurden auf einem Empfang zur Tafel gebeten. Sie standen vor der offenen Tür, lächelnd die Frage der Rangordnung beschweigend. Da schob der Katholik den jüdischen Kollegen vor: "Erst das Alte Testament, dann das Neue!"


Aus vier Augen sieht die Welt viel heiterer aus als aus zweien.


Das Feuer, das den Leib erwärmt, kann auch den Leib verbrennen.


Der Kopf ist der Pessimist, das Herz der Optimist.


Die Gedanken eines Menschen sind sein Königreich.


Die Mathematik stimmt nicht! Die Summe von Nullen ist eine gefährliche Zahl!


Die Sonne geht an keinem Dorf vorüber.


Du siehst es an den Schößlingen, ob die Mutterpflanze gut ist.


Eier und Eisen steckt man nicht in denselben Sack.


Ein reizbarer Mensch ist wie ein verkehrt eingerollter Igel, der sich mit seinen eigenen Stacheln peinigt.


Eine Mutter kann eher neun Kinder, als neun Kinder eine Mutter ernähren.


Es ist keiner in der Welt glücklicher, als wer in den Kinderwindeln stirbt.


Etwas muß er sein eigen nennen, oder der Mensch wird morden und brennen.


Frißt einem jemand aus der Hand, tut man gut daran, von Zeit zu Zeit die Finger nachzuzählen.


Für den Hund ist Gott der Bissen, der zu Boden gefallen ist.


Geld ist ein scheues Reh.


Glücklich die Mutter, die eine Tochter hat! Ein Junge ist der Sohn der Schwiegermutter.


Häßlich zu sein ist noch kein Hindernis, reizend zu sein.


Heiraten ist, als stecke man eine Schlange in seine Tasche.


Im Geschäftsleben und mit jeder anderen Aktivität kannst Du nach Geld, Macht oder Prestige streben, wenn Du Dich stets daran erinnerst, daß Dir das Nahrung geben kann aber keinen Appetit, Kleidung aber keine Schönheit, ein hübsches Haus aber keine Heimat, gute Medizin aber keine Gesundheit, Bücher aber keine Weisheit, ein Bett aber keinen Schlaf, Frauen aber keine Liebe, jeden Luxus des Lebens aber kein Glück.


In der freien Welt hat jeder das Recht, seine Meinung zu sagen – und jeder andere das Recht, nicht hinzuhören.


Je weniger man eine Frau liebt, um so sicherer beherrscht man sie.


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