Wesen

“Alles, alles kann einer vergessen, nur nicht sich selbst, sein eigenes Wesen.” – Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit


“Das Zeichen der Vollkommenheit in den niederen Wesen ist: Dass sie etwas sich selber Ähnliches zu schaffen vermögen.” – Theresa von Ávila, Summe gegen die Heiden


“Der Mensch ist das klügste aller Wesen, weil er Hände hat.” – Anaxagoras, Überliefert durch Aristoteles, De partibus animalium, IV, 10; 687 a 7


“Die Kunst ist ein so überaus reines und selbstzufriedenes Wesen, dass es sie kränkt, wenn man sich um sie bemüht.” – Robert Walser, Das Gesamtwerk, Bd. 1


“Er nannte sich selbst einen Philosophen, weshalb ihm dieser Name allgemein zuteil wurde, denn sein Wesen und Treiben war in allen Stücken absonderlich.” – Gottfried Keller, Der grüne Heinrich, II, 9


“Es ist zu bezweifeln, ob alle bisherigen technischen Erfindungen die Tageslast auch nur eines menschlichen Wesens erleichert haben.” – John Stuart Mill, Grundsätze der politischen Oekonomie


“Jedes Geschöpf ist mit einem anderen verbunden, und jedes Wesen wird durch ein anderes gehalten.” – Hildegard von Bingen, Welt und Mensch


“Jedes Wesen ist, wie das Urwesen, dem es entfloss, Kraft und Zartheit in einem, in der Erscheinung aber spaltet es sich in Mann und Weib.” – Zacharias Werner, Über das menschliche Leben


“Wenn jemand das Wesen des Selbstes, ohne es ganz vollständig zu kennen, lehrte, so würde er hinsichtlich dieses oder jenes Teiles wegen des eigenen Irrtums wiederum seinen Schüler in Irrtum versetzen, dieser wieder einen anderen und so fort; auf diese Weise würde eine Tradition entstehen, die einer Reihe von sich gegenseitig führenden Blinden vergleichbar wäre.” – Richard von Garbe, Die Samkhya-Philosophie , I. Allgemeines. 2. Die Aufgabe des Systems. www.zeno.org


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