Wolfgang Borchert

Berauscht Euch! // Nur berauscht lässt sich dies Leben leben. // Berauscht von Geist und Blut und Reben, // Berauscht von Licht und Dunkelsein! // Sauft doch das Leben, // Das Leben selbst ist Wein!


Das Publikum will gekitzelt werden und nicht gekniffen.


Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Tod erfinden gegen das alte Leben, dann gibt es nur eins: Sag nein!


Gott, deine Stimme ist leise geworden – zu leise für den Donner unserer Zeit. Wir können dich nicht mehr hören.


Ich möchte Leuchtturm sein in Nacht und Wind – für Dorsch und Stint, für jedes Boot – und bin doch selbst ein Schiff in Not!


Man mutet sich so leicht anderen Menschen zu, und dabei kann man sich kaum selbst ertragen.


Man mutet sich so leichtfertig anderen Menschen zu, und dabei kann man sich kaum selbst ertragen.


Mit der Wahrheit ist das wie mit einer stadtbekannten Hure. Jeder kennt sie, aber es ist peinlich, wenn man ihr auf der Straße begegnet.


Nous avons besoin de ceux qui disent oui et non: à haute voix, clairement, trois fois et sans conjonction.


Wann bist du eigentlich lieb, lieber Gott?


We need those who say yes and no: loudly, clearly, three times and without any conjunctions.


Wir brauchen die, die ja und nein sagen: laut und deutlich und dreifach und ohne Konjunktion.


Wir sind die Generation ohne Bindung und ohne Tiefe.


Wo ist denn der alte Mann, der sich Gott nennt? Gibt denn keiner, keiner Antwort?


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