Wolfgang Lindner

Es kommt ein gewisser Frust auf bei dieser Geschichte. Aber das Publikum will das so. Es will so betrogen werden.


Ich brauch den Moik nicht als Sänger. Ich brauch ihn als Moik.


Ich kann nimmer. Ich kann auf diesem Niveau nicht mehr komponieren – und damit meine ich nicht, daß das Niveau für mich zu hoch ist.


Ich mag ihn gern. Ein hundertprozentiger Sympathikus. Aber seine Lieder bewegen sich alle nur zwischen fünf Tönen. Stimme hat er ja keine. Rauf und runter. Fünf Töne, pentatonisch. Wie bei Kinderliedern, Kinder können ja auch keine hohen und niedrigen Töne singen. Aber seine Lieder sind so clever konzipiert, daß man das als normaler Zuhörer kaum merkt. Dazu die Kitsch-Texte – da stimmt alles.


Viel von dem, was heute gepielt wird, kann ich nicht mehr hören. Das ist nur noch "Hopp-Hopp-und-wo-sind-die-Hände". Ich geh' oft aus dem Studio, weil ich's einfach nicht mehr ertrage.


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