Zorn

“Der Mann, dem du zürnest, muss deines Zornes wert sein.” – Friedrich Maximilian Klinger, Geschichte Raphaels de Aquillas


“Die Dummheit hat viele Kinder, männliche und weibliche, den Neid und den Geiz, die Lüge und die Selbstsucht, den Zorn und die Bosheit.” – August Lämmle, “Menschen nur Menschen”


“Es läßt sich nämlich beobachten, daß der Zorn im gewissen Grad auf die Stimme sachlicher Reflexion hinhört, aber sie nicht richtig hört. Es ist wie bei den voreiligen Dienern: noch ehe sie alles gehört haben, was man ihnen sagt, rennen sie davon und bringen dann den Auftrag durcheinander.” – Aristoteles, Nikomachische Ethik, VII, 7


“Meine Absicht ist zu berichten, ohne in Zorn und Eifer zu verfallen, wofür ich kaum Gründe habe.” – Tacitus, Annalen I, 1


“Weiber sind zum Zürnen hurtig, und ihr Zorn ist nicht zu sagen, // Wenn der Mann aus ihrer Küche Feuer will in fremde tragen.” – Friedrich von Logau, Sinngedichte


“Zorn oder Haß in Worten, oder Mienen blicken zu lassen ist unnütz, ist gefährlich, ist unklug, ist lächerlich, ist gemein.” – Arthur Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit, Kapitel 5, Punkt 45


“Gieß deinen Zorn aus über die Heiden, die dich nicht kennen, über jedes Reich, das deinen Namen nicht anruft.” – Psalm 79,6 EU, vgl. Psalm 10,16 EU


“Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der Herr, dein Erlöser.” – Jesaja 54,8 Luther


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